„Der Mensch ist ein dynamisches Wesen“: Kreisheimatpfleger Hartwig Sattelmair (l.) hielt die Laudatio. Foto: Klaus Kuhn

Art Filusa

Ein Jubiläum mit Bewegung

Taufkirchen - Dass es ein kleines Jubiläum ist, hatten die Künstler von „Art Filusa“ selbst nicht auf dem Schirm. Wohl aber Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter, der es entsprechend würdigte.

Die 10. Ausstellung der Künstlergruppe „Art Filusa“ läuft derzeit im Taufkirchener Rathaus. Eröffnet wurde sie mit einer Laudatio von Kreisheimatpfleger Hartwig Sattelmair, der das Motto der Werkschau „In Bewegung“ vor allem an dem Bild „Tempus Fugit“ von Peter Breth festmachte. Damit wollte er aber die anderen Arbeiten nicht klein reden. „Es ist kaum ein Bild darunter, wo nicht Bewegung dargestellt wird“, meinte er und sagte weiter: „Der Mensch ist ein dynamisches Wesen.“ Sattelmair kennt die Künstlergruppe gut. Mitglieder berichteten, dass er zum 20. Mal die Laudatio bei einer Ausstellung gehalten hat.

Bürgermeister Hofstetter war es, der die kleine Überraschung bekannt gab, in dem er das Jubiläum verkündete und damit allgemeines Erstaunen auslöste. „Was? Schon zehn Jahre?“, lautete ein Zwischenruf. Hofstetter nannte „Art Filusa“ einen „treuen Begleiter unserer Rathausgesellschaft“. Tatsächlich war der Kontrast zu den nüchternen Zeichnungen aus dem Architektenwettbewerb zur Mittelschule, das Tagesgeschäft besagter Rathausgesellschaft, nicht zu übersehen.

Die 15 teilnehmenden Künstler der 26 Mitglieder starken Gemeinschaft haben das gemeinsam ausgewählte Thema höchst unterschiedlich umgesetzt, von farbenfrohen, abstrakten Gemälden, bis hin zu einfühlsamen Musikantenporträts oder Tierdarstellungen. Hofstetter ließ sich nicht lumpen und hatte für alle 15 Künstler einen Umschlag dabei. Der Inhalt: „Das, was man beim Taufkirchener Volksfest brauchen kann.“

Und noch einer griff das Thema der Ausstellung gekonnt auf: Markus Lex sorgte an seinem Piano für dynamische Klänge und kam ausgezeichnet an.

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. September im Taufkirchener Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Schon wenige Tage später wird „Art Filusa“ das Thema mit einer weiteren Ausstellung im Bockhorner Rathaus fortsetzen. Brigitte Klemm aus Inning, Sprecherin der Gruppe, sagte der Heimatzeitung bei der Vernissage, dass es keineswegs dieselben Bilder sein werden. Die Gruppe habe ja 26 Mitglieder. Es lohne sich also, am 12. September ins Bockhorner Rathaus zu kommen.

Klaus Kuhn

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