Isar-Amper-Klinik Taufkirchen

Keine Probleme mit der Sicherheit

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Die Sicherheit am Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen ist gewährleistet. Das belegt nach Angaben von Kliniksprecher Henner Lüttecke die externe Sicherheitskonferenz der Forensik des Klinikums.

Taufkirchen – Verena Klein, Leiterin des Maßregelvollzugs in Taufkirchen, ist entsprechend zufrieden: „Die forensische Klinik ist in das Umfeld gut integriert und vor allem sicher. Die Bürgerinnen und Bürger in Taufkirchen können beruhigt sein, von uns und unseren Patientinnen geht keine Gefahr aus“. Seit mehr als zehn Jahren habe es keine Entweichung einer Patientin mehr gegeben, die letzte echte Entweichung aus der Einrichtung sei über zwölf Jahre her.

Die externe Sicherheitskonferenz Forensik findet seit über 17 Jahren statt. Einmal pro Jahr lädt die Klinik Experten von Polizei, des Amts für Maßregelvollzug, der Justizvollzugsanstalt Landshut, der Justiz sowie der Bezirksbauverwaltung des Bezirks Oberbayern ein und berichtet über alle sicherheitsrelevanten Vorkommnisse aus dem vergangenen Jahr. „Unser Ziel und Wunsch ist es, dass wir gemeinsam mit allen Teilnehmern tatsächliche und vermeintliche Probleme ansprechen. Diese Transparenz ist uns wichtig“, sagt Klein.

Sinn der jährlichen Sicherheitskonferenzen ist es, eventuelle Sicherheitslücken aufzuspüren und, wenn nötig, zu schließen. Da gibt es in Taufkirchen aber seit Jahren kein Problem. „In unserer Klinik zeigen die Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen ein sehr hohes Sicherheitsbewusstsein“, so Klein. Gleich geblieben ist dagegen die Zahl der sogenannten „Lockerungsmissbräuche“, nämlich neun im gesamten Jahr. Ein Lockerungsmissbrauch liegt dann vor, wenn eine Patientin aus einer genehmigten Lockerung (Freigang ohne Personalbegleitung) nicht oder nicht pünktlich zurückkommt. Alle dieser Patientinnen kamen jedoch in die Klinik zurück. 

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