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Die Führungsköpfe der Moosener Feuerwehr: Kommandant Christian Kronseder (l.) und Vereinsvorsitzender Martin Außerbauer.

Feuerwehr moosen

Kommandant mahnt mehr Übungseifer an

Die Moosener Feuerwehr ist im vergangenen Jahr zu 14 Einsätzen alarmiert worden. Auch im Dorfleben spielt die Wehr eine große Rolle.

Von Birgit Lang

Moosen – Insgesamt 294 Mann waren im vergangenen Jahr rund 470 Stunden zu jeder Tages- und Nachtzeit im Einsatz, sagte Kommandant Christian Kronseder bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsätze reichten von technischer Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen über Wasserschäden bis hin zu Bränden. Hinzu kamen noch einige Sicherheitswachen und Parkplatzdienste bei kirchlichen Festen und Veranstaltungen. Kronseder dankte allen, die sich Zeit nahmen, was nicht selbstverständlich sei.

Nicht ganz so zufrieden war er bei der Teilnahme an den zwölf Übungen. Die Gruppenleiter würden sich viel Arbeit machen, denn es sei immer schwierig, ein passendes Objekt zu finden. „Wenn nur zehn Mann dabei sind, funktioniert es nicht so richtig“. Auch Übungen für Atemschutzgeräteträger fanden statt. Alles in allem kamen 490 Übungsstunden zusammen. Auch bei den zwölf Funkübungen wäre eine größere Teilnahme erwünscht. Die Funkübungen, bei denen reale Einsatzsituationen durchgespielt würden, seien wichtig, damit jeder den Umgang mit den neuen Digitalfunkgeräten besser lerne, betonte der Kommandant. Er informierte auch über Besuche im Feuerwehrhaus durch Schulen und Spielgruppen sowie Feuerlöscher-Übungen mit Lehrern, Kindergärtnerinnen und Altenpflegern. Hier dankte er besonders Stefan Hofer, der sich immer Zeit nehme.

Auch Schulungen und Lehrgänge wurden absolviert. 2. Kommandant Josef Pfanzelt sei auf dem Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“ in Regensburg gewesen, und im Oktober wurde die Modulare Truppmannausbildung abgehalten. Der letzte Ausbildungstag habe in Moosen stattgefunden, und „unsere junge Gruppe hat die Aufgabe mit Bravour gemeistert“. Dies waren Albert Manseicher, Florian Kieblspeck, Florian Fruhmann, Lucas Henning und Fabian Fischer. Christoph Groll legt diese Ausbildung im Frühjahr ab, Josef Pfanzelt und Fabian Liebl werden den Atemschutzgeräteträgerkurs besuchen. 2019 werde ein neues Fahrzeug angeschafft. Schon jetzt werden die Firmen vorstellig, so der Kommandant, etwa das Unternehmen Sturm, das ihr Schlingmannfahrzeug vor Ort präsentieren wolle.

Kassier Matthias Groll berichtete über eine solide Kasse und, dass für 3000 Euro T-Shirts und Jacken gekauft wurden. Über den engagierten Part, den die Feuerwehr Moosen mit ihren 141 Mitgliedern, davon 54 Aktive, am Dorfleben übernimmt, berichtete Vorsitzender Martin Außerbauer. Die eigenen Veranstaltungen seien gut besucht gewesen. Auf den Lorbeeren dürfe man sich aber nicht ausruhen, mahnte er. Für dieses Jahr seien am 23. Juni die Sonnwendfeier, am 2. Oktober das Weinfest und am 23. Dezember die Christbaumversteigerung geplant.

Zum Schluss der Versammlung meldete sich Tom Kneißl zu Wort. Er meinte, dass mehr Mitglieder, vor allem auch junge, bei den Besuchen der Christbaumversteigerungen der umliegenden Vereine teilnehmen sollten. Außerbauer gab ihm recht: „15 Leute würden ein schönes Bild abgeben“, meist seien es nur etwa die Hälfte.

Bürgermeister Franz Hofstetter lobte und dankte den fleißigen, „unaufgeregten“ Moosener Feuerwehrleuten ebenfalls und informierte noch kurz über den Feuerwehrbedarfsplan. Das neue Moosener Fahrzeug sei eines der nächsten, das ausgeliefert werde. Auch die nötige Einsatzkleidung werde und müsse finanzierbar sein.

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