Landgericht Landshut

Schizophrener attackiert Psychiatrie-Patientinnen sexuell

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Landshut/Taufkirchen - Vor dem Landgericht Landshut beginnt  in zwei Wochen ein Prozess gegen einen Kranken, der als Sextäter aufgetreten sein soll. Ins Gefängnis wird er aber wohl nicht kommen. Das ist der Grund: 

Egal, wie der Prozess ausgeht, der 47 Jahre alte Angeklagte wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht im Gefängnis landen. Denn der mutmaßliche Sexualstraftäter, der zweimal zugeschlagen hat, dürfte im Zustand krankheitsbedingter Schuldunfähigkeit gehandelt haben. Davon geht zumindest die ermittelnde Staatsanwaltschaft aus. Beide Tatorte befinden sich im Bezirkskrankenhaus Taufkirchen.

Dem Stahlbauschlosser wird vorgeworfen, im Januar und im April vergangenen Jahres zwei Frauen sexuell bedrängt zu haben. Der Prozess beginnt am Dienstag, 17. Januar, um 9 Uhr vor dem Landgericht Landshut.

Im ersten Fall soll der Handwerker in einer Toilette eine Patientin geküsst und ihre Scheide geleckt haben. Sein Opfer ist demenzkrank und konnte weder ihre Abneigung kund tun noch sich entsprechend zur Wehr setzen.

Zwei Monate später tauchte der 47-Jährige im Patientenzimmer der zweiten Geschädigten auf, die sich zu diesem Zeitpunkt mit nacktem Oberkörper im Bad aufhielt. Der Angeklagte erklärte seinem Opfer, dass er Sex haben und sie wiederum im Intimbereich lecken wolle. Die Frau wies ihn zurück und schob ihn aus dem Bad. Allerdings gelang dem Mann, die Tür wieder zu öffnen. Erneut forderte er Sex, umfasste die Frau von hinten und griff ihr an die Brüste.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Angeklagte an einer paranoiden Schizophrenie leidet. Die Juristen gehen daher davon aus, dass dem Mann das Einsehen fehlte, das Unrecht seines Handelns zu erkennen. Damit würde er als schuldunfähig gelten. Nach Informationen unserer Zeitung geht die Staatsanwaltschaft aufgrund des persönlichen und gesundheitlichen Zustands des Stahlbauschlossers davon aus, dass dieser wieder schwere (Sexual-)Straftaten verüben und damit für die Allgemeinheit gefährlich sein könnte. Das heißt: Der 47-Jährige wird sehr wahrscheinlich in der Forensik landen – vermutlich viele Jahre.

Rubriklistenbild: © dpa

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