Mit Gottes Segen: Ferdinand Haider und Georg Bauer (v. r.) zelebrierten die Maiandacht am Wegkreuz und weihten die neue Marienfigur auf dem Sockel. Foto: Lang

Wegkreuz komplett

Maria ist wieder bei Jesus

Bei einer Maiandacht ist am frisch renovierten Wegkreuz von Moosen nach Maiselsberg die neue Marienfigur eingeweiht worden. Der herrliche Sonnenuntergang sorgte für eine außergewöhnliche Stimmung.

Moosen – Der Vorstand des Moosener Gartenbauvereins hatte eingeladen, Ferdinand Haider und Georg Bauer zelebrierten die Maiandacht. Dazu gekommen waren auch Mitglieder des Moosener Kirchenchores und einige Taufkirchener.

Das Kreuz war 1988 vom Gartenbauverein errichtet worden. Die Idee dazu hatte die Moosenerin Anna Huber, die sich seither auch um den Blumenschmuck kümmert. „Ich hab so lange gebettelt, bis sie ein Kreuz aufgestellt haben“, erzählt sie. Und, dass vor sieben, acht Jahren auf einmal die Marienfigur aus dem Sockel gerissen worden und verschwunden war. Huber berichtet, ihr Sohn Hermann mähe immer die Wiese auf dem kleinen Areal rund um beiden Bäume und habe vor geraumer Zeit die Figur hinter dem Kreuz liegend wieder entdeckt. Ziemlich ramponiert sei sie gewesen und wohl mehrmals im angrenzenden Feld beim Ackern unter die Räder gekommen. Kopf hatte sie auch keinen mehr.

Aber mit Andreas Aigner, frisch gebackenes Mitglied des Gartenbauvereins aus Neufraunhofen und mittlerweile in Maiselsberg wohnend, war die Lösung schnell gefunden. Kreisvorsitzende Brigitte Murla, die ihn als Mitglied geworben hatte, wusste, dass der Maschinenbaumeister gerne mit Holz arbeitet. Also suchte der Vorstand gemeinsam mit dem Anderl eine Vorlage aus und er machte sich an die Arbeit. Wie viele Stunden er daran saß, hat er nicht mitgezählt. Aber es ist eine sehr schöne Marienfigur geworden und es hat ihm „viel Freude bereitet“.

Das Birkenholz, aus der Aigner sie geschnitzt hat, habe ihm ein Bekannter geschenkt, der drechselt, verrät er.

Mit seiner ersten großen Aktion für den Moosener Gartenbauverein hat er sich gleich viele Freunde gemacht. Nach der Maiandacht trafen sich alle noch beim Zuhr-Wirt, wo Stammtisch der Gartler war und Vorsitzender Erhard Weiher die immer sehr begehrten Jungpflanzen mitgebracht hatte.

Birgit Lang

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