Anstoßen aufs Jubiläum: Martin Huber (r.) mit Bürgermeister Franz Hofstetter. foto: lang

Kommunalpolitiker seit einem Vierteljahrhundert 

Martin Hubers „steile Karriere“

Taufkirchen – Ein Vierteljahrhundert hat sich Martin Huber schon in den Dienst der Kommunalpolitik gestellt.

Eigentlich sei er ja schon 26 Jahre als Gemeinderat in Taufkirchen tätig, sagte Bürgermeister Franz Hofstetter, „eine ganze Generation lang“, meinte er und gratulierte Huber. Bei einem kleinen Stehempfang wurde das vor der Gemeinderatssitzung gefeiert.

Seit 1990 ist er durchgängig Mitglied des Gemeinde- und und Kreisrats. Hofstetter listete Hubers kommunale Ämter auf: Von 2011 bis 2014 war er ordentliches Mitglied im Kreisausschuss sowie im Ausschuss für Strutkur, Verkehr und Umwelt, Stellvertreter im Ausschuss für Bildung und Kultur sowie für Bauen und Energie. Eine „steile Karriere“ habe Huber darüber hinaus parteilich als Republikaner hingelegt: Bezirksvorsitzender in Oberbayern, stellvertretender Landesvorsitzender Bayern sowie stellvertretender Kreisvorsitzender und stellvertretender Ortsvorsitzender.

Auf gemeindlicher Ebene ist Huber ebenso engagiert: Seit 1996 arbeitet er bis heute ehrenamtlich im Bauausschuss der Kommune mit. Seit 2005 ist er im kommunalen Bauausschuss, seit 2008 stellvertretender Friedhofsreferent. Von 2002 bis 2008 setzte er sich als stellvertretender Referent für den Friedhof ein. Gerade der Bauausschuss sei ein Referat, bei dem man viel gestalten könne, betonte Hofstetter. Hier könne man auch unpolitisch viel bewegen, denn es gehe darum, dem Bürger beim Bauen zur Seite zu stehen.

„Ich möchte einfach mal Dankeschön sagen für 26 Jahre Kommunalpoltitik“, sagte Huber, denn diese sei nicht ein Ehrenamt wie jedes andere. In der Kommune sei man am nächsten am Menschen dran, bekomme unmittelbar seine Sorgen und Wünsche, aber auch sein Leid mitgeteilt. Man versuche, ihm bei der Erfüllung seiner Wünsche zu helfen. Aber man müsse auch die Erfahrung machen, dass nicht alles machbar sei, was gewünscht werde. Und das müsse den Bürgern unmittelbar gesagt werden.

Deren Reaktion kriege man dann ebenfalls unmittelbar zurück, was nicht immer schön sei, so Hofstetter. Er betonte aber, dass unsere Demokratie ohne Kommunalpolitiker in den vergangenen 70 Jahren sicher nicht so erfolgreich gelaufen wäre, und es nicht so viel Sicherheit gegeben hätte. „Dankeschön Martin“, so Hofstetter in Richtung Jubilar. Vom Gremium gab es kräftigen Applaus.  mel

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