Los geht’s: Kinder und Betreuer starten zur Trekking-Tour mit Eseln und Ponys.
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Los geht’s: Kinder und Betreuer starten zur Trekking-Tour mit Eseln und Ponys.
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Die erste Esel-Trekking-Tour, zu der der Burschenverein Oberes Vilstal 17 Kinder einlud, war ein Spektakel.
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Die erste Esel-Trekking-Tour, zu der der Burschenverein Oberes Vilstal 17 Kinder einlud, war ein Spektakel.
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Die erste Esel-Trekking-Tour, zu der der Burschenverein Oberes Vilstal 17 Kinder einlud, war ein Spektakel.
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Die erste Esel-Trekking-Tour, zu der der Burschenverein Oberes Vilstal 17 Kinder einlud, war ein Spektakel.
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Die erste Esel-Trekking-Tour, zu der der Burschenverein Oberes Vilstal 17 Kinder einlud, war ein Spektakel.
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Die erste Esel-Trekking-Tour, zu der der Burschenverein Oberes Vilstal 17 Kinder einlud, war ein Spektakel.

Ferienprogramm Taufkirchen

Mit Eseln, Ponys und Kindern auf Tour

So anstrengend und vor allem so spaßig hatte es sich wohl keiner vorgestellt: Die erste Esel-Trekking-Tour, zu der der Burschenverein Oberes Vilstal 17 Kinder einlud, war ein Spektakel.

Holzlehen– Der Burschenverein Oberes Vilstal hat sich erstmals am Ferienprogramm der Gemeinde Taufkirchen beteiligt und eine Esel-Trekking-Tour angeboten.Zum Gelingen trug neben den Burschen vor allem Stefan Schraufstetter bei, der seine neun Esel und zwei Ponys für das Abenteuer im Wald zur Verfügung stellte. Benni, Edeltraud, Kasimir, Leni, Martha, Mona, Penelope, Rosalie und Sebastian waren die gutmütigen, schlauen Zwerg- und Hausesel, Abigail und Fiona die beiden Ponys, um die sich die Kinder rissen.

Bei gut 30 Grad machte sich die Gruppe von Holzlehen aus in Richtung Wellinger Kapelle auf den Weg. Kinder und Tiere waren aufgeregt, aber die Burschen Markus Pleiner, Franz Obermüller, Simon und Stephan Stadler sowie Stefan Rauchbart brachten Ruhe in die Rasselbande. Über Stock und Stein und durch meterhohe Pflanzen kämpfte sich die Truppe. „Die Brennnesseln sind so hoch, dass man Limbo tanzen kann“, meinte die neunjährige Hanna.

Wie temperamentvoll Esel sein können, erlebten die Führer von Rosalie und Sebastian. Das rossige Eselweibchen verströmte so viele Pheromone, dass Sebastian kaum zu bändigen war. Munter trafen alle nach rund eineinhalb Stunden bei der Kapelle ein, wo „Vereinswirt“ Pleiner schon Biergarnituren aufgestellt hatte und mit der Brotzeit wartete.

Doch zum Essen hatten die Kinder kaum Muse. Viel interessanter war es, den Wald zu erkunden und die Esel zu streicheln. Bernadette und Isabelle aus Moosen flochten aus der Mähne von Pony Fiona Zöpfe, der neunjährige Fabian aus Taufkirchen untersuchte eine Raupe, und der siebenjährige Tamino aus Geisenhausen baute sich ein Lager aus Altholz.

Richtig spaßig wurde es, als Rauchbart mit der Wasserpumpe auf die Kinder und Esel spritzte; eine willkommene Abwechslung und Abkühlung, die für viel Gaudi sorgte. Kurz bevor die Trekking-Truppe wieder aufbrach, verewigten sich noch alle im Gästebuch der Kapelle. Wieder zurück in Holzlehen wurde die Gruppe von allerlei Federvieh sowie zwei seltenen, richtig dicken Maori-Schweinen begrüßt.

„Das war der Probelauf“, meinte Schraufstetter. Nächstes Jahr werde der Eselführerschein gemacht. Was die Burschen noch nicht beherrschten, war, „einen Mastwurf gestochen zu ziehen“, erkannte er. Dieser Knoten dient zum Anschlagen der Leine an einem Festpunkt, damit die Leine hält. Das müssen sie noch lernen, die Eselführer vom Vilstal.

Nicht nur für die Kinder, auch für die Burschen war es ein rundum gelungener Nachmittag. Stephan Stadler strahlte: „Drei total begeisterte Buam freuen sich schon auf nächstes Jahr, wo sie unbedingt wieder mitmachen wollen.“ Gibt es ein schöneres Kompliment für eine Premiere?

Birgit Lang

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