Timo Werner zum FC Bayern? Münchner machen RB-Leipzig-Star klare Ansage

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Gratulation: Bürgermeister Franz Hofstetter, Schulleiter Josef Hanslmann und Fördervereinsvorstand Josef Schmid Vorstand (v.l.) ehrten die besten Schüler Annika Heindle, Stefan Lechner (beide 1,18), Barbara Meindl, Jakob Ilakovic, Esilda Brandl, Christina List, Aschbacher Jonas ,Antonia Meindl, Katharina Fenk, Felix Weirauch, Maximilian Samhuber und  Leah Marie Schredl.

Realschule Taufkirchen

Mit Teamgeist Probleme gemeinsam lösen

Für die 149 Absolventen der Taufkirchener Realschule ist Feiern angesagt. Immerhin haben alle Schüler die Mittlere Reife bestanden.

Taufkirchen –Zwei schlossen mit einem Schnitt von 1,18 ab – Annika Heindle und Stefan Lechner. „Ein Etappensieg“, sagten Landrat Martin Bayerstorfer und Schulleiter Josef Hanslmaier bei der Verabschiedung am Freitagabend unisono.

Der Abschluss sei jedenfalls ein Meilenstein im Leben der Eleven, zu dem zunächst die Eltern beigetragen hätten, später die Schulkameraden und Lehrer. Freilich dürfe dabei auch der eigene Erfolg der Schüler, resultierend aus Begabung, Fleiß und Disziplin, nicht außer Acht gelassen werden. „Jetzt ist es wichtig, auf dieser Basis aufzubauen“, so Bayerstorfer. Und: „Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen – für den weiteren Lebensweg, aber auch für die Gesellschaft.“

Egal ob weiterführende Schule oder Ausbildung, der Ernst des Lebens fange nun für die Entlassschüler erst an. Um dem eingeschlagenen Weg weiterhin mit Erfolg zu folgen, bedürfe es einer gut funktionierenden Gemeinschaft, erläuterte Hanslmaier. Der Schulleiter unterstrich seine Ausführungen mit einem Zitat von Edmund Hillary, der den Mount Everest bezwang: „Wir waren ein Team, wir arbeiteten zusammen“, rezitierte er den Bergsteiger. „Wir lösten Probleme gemeinsam, und schließlich erreichten wir zusammen den Gipfel.“

Teamgeist sei eines der wichtigsten Elemente der Taufkirchener Realschul-Pädagogik. „Das Streben vieler Nationen nach Macht, aber auch Ausgrenzung und Abschottung geben Grund zur Sorge. Gerade in unserer Zeit braucht es in Staat, Gesellschaft und vor allem in der eigenen Gemeinde den Einzelnen, der sich gemeinsam mit vielen anderen ‚Miteinander‘ auf die Fahnen schreibt“, sprach Hanslmaier. Schließlich seien die Entlassschüler die Generation der Zukunft.

Das sah auch Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter so: „Nicht nur Mathematik und Grammatik habt ihr an der Schule gelernt. Im sozialen und kreativen Bereich habt ihr für euer weiteres Leben gelernt.“ Hofstetter appellierte an die jungen Leute: „Bitte bringt euch in die Gesellschaft ein, beteiligt euch aktiv an der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung.“ Dabei verwies er auf Fridays for Future, die Jugendlichen, die sich für das Klima engagieren: „Sagt lautstark, was ihr für richtig haltet.“

Ein kurzweiliges musikalisches Programm rundete die gewichtigen und wichtigen Ratschläge und Reden ab. Egal ob als Solisten oder im Schulorchester, alle Interpreten begeisterten das Publikum. Herausragend war der Chor der Lehrer, die a cappella sangen: „Der Tag wird kommen, da werdet ihr euch nach der Schule sehnen“, eine Einlage nach einem Evergreen von Freddy Quinn.

Möglich, dass der Start des Sehnens schon bei der Feier anbrach. „Auch wenn wir uns über die Lehrer während der Schulzeit aufgeregt haben, so wissen wir heute, dass sie es nur gut mit uns gemeint haben“, sagte Schülersprecherin Sophia Mugler, dankte Schulleitung und Lehrer für deren Ausdauer, Hartnäckigkeit und Strenge. Durch die Eltern seien die Schüler gewachsen, hätten sich selbst gefunden: „Gemeinsam haben uns Lehrer, Freunde und Familie zu dem gemacht, was wir heute sind.“

Fast schon wehmütig erinnerte Schülersprecher Jakob Kieblspeck an die Klassen- und Studienfahrten, Schulfeste und Besinnungstage. „Die Schule war ein sehr schöner Abschnitt in unserem Leben.“ Auch wenn diese zehn Jahre nur ein kleiner Teil des Lebens gewesen seien, ergänzte Mugler: „Denn wir haben nur ein Leben, machen wir gemeinsam das Beste daraus.“ MICHAELE HESKE

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