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Die besten Absolventen der Mittelschule beim Quali   und ihre Lehrer sowie Schulleiter Adi Geier (l.) und Bürgermeister Stefan Haberl  (2.v.r.), Lehrer Andreas Häußler, Thomas Holzner, Luis Mücke, Anton Huber, Philip Hofer, David Pietrzykowski und Lehrerin Eva Regahl (v. l.) 
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Mittelschule Taufkirchen: Die besten Absolventen des M-Zugs: Schulleiter Adi Geier,  Veronika Irl, Fabian Aigner, Elisabeth Bachmaier, Lehrer Ulrich Hauer, Saskia Glasl, Bürgermeister Stefan Haberl und Lehrerin Theresa Stegbauer (v.l.)

Mittelschule Taufkirchen

„Seid’s stolz auf euren Abschluss“

„Seid’s stolz auf euren Abschluss“, lobte Bürgermeister Stefan Haberl die besten Absolventen der Mittelschule Taufkirchen und ehrte sie.

Taufkirchen – Die Corona-Beschränkungen haben auch ihre guten Seiten. „Kleine Teilgruppen und jeden Tag drei Stunden Schulpflicht“ hätten sich auf die Absolventen der Mittelschule scheinbar positiv ausgewirkt. Denn „die Ergebnisse sind mehr als erfreulich“, erklärte Schulleiter Adi Geier, als die neun Besten von Taufkirchens Bürgermeister Stefan Haberl im Rathaus-Sitzungssaal für ihre besonderen Leistungen gewürdigt wurden. „Ich hatte den Eindruck, dass wir die Schüler noch besser vorbereiten konnten. Auch der Prüfungsdruck hat sich nicht aufgebaut.“

Sehr erfreulich sei auch, dass alle Schüler versorgt seien. Er habe sich die Ausbildungsplatzübersicht angesehen und meinte: „Es hat mich unbandig gefreut, dass wir so einen schönen Querschnitt haben – Handwerk, Industrie und Dienstleitung.“ Bis dato seien die regionalen Betriebe oft hinten runtergefallen, heuer würden ganz viele in der Region ihre Ausbildung antreten. Er nannte die größten Taufkirchener Arbeitgeber, den Polstermöbelhersteller Himolla und die kbo-Klinik sowie die Hörlkofener Feinmechanik GmbH Gewo, die „ordentlich abgegriffen“ habe.

Es sei schön, wenn nicht jeder Absolvent in einem riesigen Konzern seine Ausbildung mache. Schließlich stehe die Mittelschule auch ein Stück weit in der Schuld vieler Betriebe, die ins Haus kämen, die Schule unterstützten und regelmäßig bei ihren Jobbörsen vertreten seien. Da sei es schön, wenn man etwas zurückgeben könne. Und die Absolventen seien „das beste Kapital, dass wir zurückgeben können“.

Insgesamt seien es knapp 130 Absolventen gewesen, 44, die den M10-Zug abgeschlossen hätten, 85 in der 9. Klasse. Auch einige kbo-Schüler seien dabei gewesen, hier pflege man eine enge Kooperation. „Ich bin stolz auf unsere Leute. Sie haben auch in den Ferien etwas angeboten, freiwillige Angebote, die von euch entsprechend genutzt wurden, um ein bisschen Ausgleich für das zu schaffen, was ausgefallen war“, sagte Geier. So habe kurzfristig aufgeholt werden können, was ausgefallen sei. Das habe sich gerechnet. Gefeiert wird am Donnerstag in abgespeckter Form. Abschlussfahrten werde es aber bis Januar/Februar keine geben.

Es sei ein besonderes Schuljahr gewesen, das nun zu Ende gehe. Der gute Brauch, die besten Schüler zu ehren, sei wichtig, betonte Bürgermeister Haberl und verriet: „Ich bin auch ein Kind der Mittelschule.“ Er wünsche sich, dass sich alle von ihnen gerne an ihre Schulzeit zurückerinnern und betonte: „Was ihr mit eurem Abschluss erreicht habt, darauf könnt ihr euer Lebtag bauen. Ihr seid Vorbilder und Motivatoren für die Schüler, die euch nachfolgen. Seid’s stolz auf euren Abschluss“ – die Gemeinde sei es auch.

Nun beginne für die Abschlussschüler ein neuer Lebensabschnitt, in dem sie nicht mehr so behütet seien und mehr Eigenverantwortung übernehmen müssten. „Macht das Beste daraus. Wir gratulieren euch zu eurem wunderbaren, tollen Erfolg“, sagte Haberl und überreichte Geschenke der Gemeinde. Auch der Schulleitung und den Lehrkräften dankte das Gemeindeoberhaupt. Sie hätten die Absolventen in der schwierigen Zeit begleitet und ihre Kraft für sie eingesetzt. (Birgit Lang)

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