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In diesem Mehrfamilienhaus in Taufkirchen spielte sich der Femizid ab, der gewaltsame Tod einer 28 Jahre alten Grundschullehrerin.

Neue Erkenntnisse im Taufkirchener Mordfall

Lehrerin wurde erwürgt, Täter erhängt sich

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Trotz der Selbsttötung des Taufkircheners (34), der Mitte Mai seine Freundin in seiner Wohnung ermordet haben soll, gehen die Ermittlungen weiter.

Taufkirchen – Thomas Steinkraus-Koch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Landshut, berichtet auf Anfrage, „dass wir vor allem die toxikologischen Gutachten bei den beiden Toten abwarten wollen“. Die Behörden gehen unverändert davon aus, dass der Nord-Mazedonier der Täter ist. „Die Beteiligung eines unbekannten Dritten ist sehr unwahrscheinlich.“

Mittlerweile steht die Todesursache der Grundschullehrerin aus dem Kreis Freising fest: Laut Steinkraus-Koch handelte sich um „stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Hals“. Sprich: Das Opfer wurde erwürgt. Geprüft wird noch, ob ihr vom Freund vorher Drogen verabreicht worden waren.

Um die Selbsttötung des Tatverdächtigen in einer psychiatrischen Klinik in Gabersee kümmert sich die Staatsanwaltschaft Traunstein. Der 34-Jährige soll sich mit einem Handtuch in der Dusche erhängt haben.  ham

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