Beste Stimmung: Die Band Tetrapack begeisterte bei ihrem Biergartenkonzert.
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Beste Stimmung: Die Band Tetrapack begeisterte bei ihrem Biergartenkonzert.

Gaudi in Taufkirchen

Biergarten statt Festhalle

Volksfest im Biergarten gab es in Taufkirchen - zumindest musikalisch.

Taufkirchen – Schrecklich vermisst haben viele das Taufkirchener Volksfest, das eigentlich im Juli gefeiert worden wäre. Einen kleinen Hauch der Ausgelassenheit, der Freude, mit Freunden zu feiern und richtig Spaß zu haben, war jetzt im Taufkirchener Biergarten möglich, der von den Festwirten Franz und Helmut Jell betrieben wird. Hier trat die Partyband Tetrapack auf – und sorgte für beste Stimmung.

Das Publikum war gemischt: Während die Jüngsten am Spielplatz tollten, einige von ihnen fasziniert mit staunenden Augen vor der Band standen und mitwippten, wagten sich die Jugendlichen und Junggebliebenen nach und nach auf die Bierbänke, um zu den Partyhits mitzusingen und zu tanzen. Sogar den „Bob“ mimten einige Jugendliche in Dirndl und Lederhosen und setzten sich auf den kiesigen Biergartenboden. Eine Fetzengaudi, wie sie sonst auf dem Holzboden der Festhalle ausgeübt wird.

Auch die sechsköpfige Band aus der Region mit ihrer neuen 20-jährigen Sängerin Hannah Kreck aus Oberbergkirchen hatte richtig Bock, ihren Fans einzuheizen und legte sich voll ins Zeug. Dass Frontman Maxi Bauer eine geborene Rampensau ist und er es bestens versteht, mit dem Publikum zu kommunizieren, bewies er ein weiteres Mal. Die restlichen Bandmitglieder legten sich ebenso ins Zeug. In den kurzen Pausen konnten sich die Gäste mit Biergarten-Schmankerln und heimischem Bier eindecken.

Tetrapack hat schon bei fünf weiteren Biergartenkonzerten gerockt, unter anderem in Landshut und im Erdinger Sommergarten. Damit konnten sie die Wehmut bei den einheimischen Fans über die ausgefallenen Feste ein wenig mindern. Auch die Jells hatten ihre Hausaufgaben gemacht. Mit Hilfe von Security-Kräften nahmen sie vorschriftsgemäß die Kontaktdaten aller Gäste auf, und die Sicherheitsmänner achteten akribisch und freundlich darauf, dass die Maskenpflicht eingehalten wurde. Von der Lautstärke her dürfte das Konzert kein Problem gewesen sein. Denn die Stockschützen, die im Hof der Brauerei trainierten, also in Luftlinie vielleicht 60 Meter entfernt waren, hörten von der Musik fast gar nichts.

Birgit Lang

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