Rundum zufrieden: (v.r.) Bürgermeister Franz Hofstetter, Kommandant Robert Tristl und Bauleiter Valentin Waxenberger vor dem neuen Feuerwehrhaus. Foto: Lang

Einweihung Gerätehaus

Neue Heimat für Feuerwehr und Vereine

Am kommenden Sonntag geht für die Feuerwehr Wambach ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Das neue Feuerwehrhaus wird offiziell eingeweiht.

Wambach – 2900 Arbeitsstunden haben die 42 aktiven, acht passiven, ja sogar einige Nicht-Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Wambach, sowie ein Gemeinderat in das neue Feuerwehrhaus investiert.

Baubeginn war im August 2013. Die gesamten Baukosten beliefen sich nach gut zwei Jahren Bauzeit auf 485 000 Euro. Kein Pappenstiel. Deshalb hatte Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter anfangs auch Bedenken, als 2010 die Planungen für den Neubau los gingen. Bei einer Begehung des fertigen Gerätehauses war er jetzt aber überzeugt, dass das Geld bestens investiert wurde, weil alle Beteiligten so „sauber gearbeitet“ hatten.

Die 300 geladenen Gäste der Einweihungsfeier können sich am Sonntag, 17. April, selber ein Bild von dem modernen, zweckmäßigen Gebäude machen. Nötig wurde das neue Feuerwehrhaus, weil der bisherige Standort auf Dauer nicht mehr zur Verfügung stand.

Der Neubau liegt zwar am Ortsrand, hinter dem alten Pfarrhaus und der Kirche, soll aber ein neuer Ortsmittelpunkt werden, wenn es nach Hofstetter geht. Denn es werde hier noch ein Bolzplatz entstehen, und auch die anderen Ortsvereine können und sollen das Feuerwehrhaus nutzen: vor allem den Lagerraum, die Empore und das Schulungszimmer mit 16 Plätzen und einer Küche. Hier seien künftig auch Nachbesprechungen nach Einsätzen und Übungen möglich, was für Rettungskräfte sehr wichtig sei.

„Im alten Feuerwehrhaus war kein Vereinsleben möglich. Für uns ist es ein Riesensprung“, sagt Kommandant Robert Tristl und betont: „Schee is worn.“

Beim Rundgang mit ihm und Bauleiter Valentin Waxenberger überzeugte sich Bürgermeister Hofstetter nicht nur von der überaus ordentlichen Ausführung aller Gewerke von den Handwerkern aus dem Ort beziehungsweise der näheren Region. Alles sei nun endlich auch auf dem Stand der Technik, Fahrzeug und Gerätschaften vernünftig untergebracht, meinte er zufrieden.

Die Einweihungsfeier mit Vertretern der Ortsvereine und der Nachbarfeuerwehren beginnt um 9.30 Uhr mit dem Kirchenzug, der am Feuerwehrhaus startet. Nach dem 10 Uhr-Festgottesdienst mit Pater Paul marschieren alle zurück, um der Einweihung beizuwohnen und danach im Festzelt gemeinsam zu feiern. Nach dem Mittagessen gibt es noch Kaffee und Kuchen, sowie Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto und die Möglichkeit mit der Drehleiter der Taufkirchener Feuerwehr Wambach einmal von oben zu bestaunen.

Birgit Lang

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