Anstelle der Vilsarcaden

44 Wohnungen mitten im Ort

Taufkirchen - Grünes Licht für die geplante Wohnanlage auf dem Areal der ehemaligen Vilsarcaden: Der Gemeinderat hat dem Bauvorhaben mit 44 Wohnungen zugestimmt.

„Wir können wir froh sein, dass so eine Anlage entsteht“, betonte Bürgermeister Franz Hofstetter (CSU) im Gemeinderat. Die Schloss Mehring GmbH will dort eine Wohnanlage mit 44 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit errichten. Dazu hat der Investor jetzt den entsprechenden Bauantrag eingereicht. Das Vorhaben wurde einstimmig befürwortet und von der Baugenehmigungspflicht freigestellt. Das ist bei kleineren und mittleren Bauvorhaben möglich, wenn es zu keinen Abweichungen der Festsetzungen im Bebauungsplan kommt.

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um fünf Einzelgebäude (E+3 Stockwerke), die alle über eine Tiefgarage miteinander verbunden sind. Architekt Christian Schwarz hat im Gemeinderat das Projekt an der Landshuter Straße (B 15) kurz vorgestellt. Es entstehen fünf Wohngebäude mit 44 Wohnungen die mit Fernwärme der Taufkirchener Gemeindewerke versorgt werden. Das Gebäude direkt an der B 15 wird zusätzlich eine Gewerbeeinheit enthalten. Die Häuser sind so situiert, dass ein größerer und kleinerer Innenhof entsteht. Durch das Areal frühen zwei Fuß- und Radwege mit Anschluss an das Schulzentrum. Auf der ganzen Baufläche entsteht eine Tiefgarage mit Aufgang zu allen Häusern. Insgesamt gibt es 76 Stellplätze, 59 unterirdische und 15 auf dem Gelände. Auch Fahrradstellplätze werden in der Tiefgarage sowie vor den Gebäuden errichtet.

Martin Huber (REP) fragte nach der Wasserhaltung. Schwarz sagte dazu, man erwarte keine Probleme. „Das Grundwasser reicht gerade bis knapp unter die Bodenplatte der Tiefgarage. Kaufmann Stefan Inhauser und Geschäftsführer Martin Wimmer vom Investor hatten kürzlich berichtet, dass man in das Wohnungsprojekt 14,5 Millionen Euro investieren werde (wir berichteten). Die Größe der Wohnungen variiere zwischen 60 und 120 Quadratmetern, bei einem Quadratmeterpreis von rund 3400 Euro.

Demnächst soll mit dem Abbruch des Altbestands begonnen werden. Es werden mehr Gebäude entstehen als jetzt dort vorhabend sind. Die Kubatur nehme laut Wimmer im Vergleich zur jetzigen Bebauung deutlich ab. 2018 sollen die Wohnungen bezogen werden können.

Hermann Weingartner

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