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Prächtige Posaunen: Sonja Köck und Ronja Kulosik (l.) spielten das Stück „Sronja“, begleitet von Lehrer Michael Röhrl am Klavier.
Weihnachtskonzert Realschule Taufkirchen
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Das Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals.
Weihnachtskonzert Realschule Taufkirchen
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Das Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals.
Weihnachtskonzert Realschule Taufkirchen
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Das Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals.
Weihnachtskonzert Realschule Taufkirchen
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Das Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals.
Weihnachtskonzert Realschule Taufkirchen
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Das Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals.
Weihnachtskonzert Realschule Taufkirchen
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Das Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals.
Weihnachtskonzert Realschule Taufkirchen
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Das Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals.

Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen

Orff, Oper und eine lange Ouvertüre

Taufkirchen - „Musik verbindet auf wunderbare Weise“, meinte Schulleiter Johann Hanslmeier bei der Begrüßung zum Weihnachtskonzert der Realschule Taufkirchen. Und der Satz sollte gewissermaßen zum Motto des Abends werden.

Aufgeregtes Treiben herrschte vor dem Konzert. Erstmals fand der Adventsbasar, ebenfalls eine SMV-Veranstaltung, kurz vorher statt und die Abbau- und Aufräumarbeiten mussten noch schnell über die Bühne gehen. Außerdem fielen krankheitsbedingt einige Lehrer aus, für die kurzfristig ihre Kollegen einspringen mussten.

Dennoch: Sobald das Blechbläserensemble unter Leitung von Walter Ruhland zu musizieren anfing, herrschte Ruhe, Konzentration und Aufmerksamkeit in der bestens besuchten Schulaula. Schulleiter Hanslmeier begrüßte mit den Worten: „Musik verbindet auf wunderbare Weise“. Gerade in diesen Tagen sei die Welt aber nicht mehr verbunden. Viele Menschen hätten keine Heimat mehr, seien auf der Flucht. „Es gibt viel Hass und Gewalt auf der Welt.“ Mit dem Attentat in Berlin hätte dies auch Deutschland erstmals erfahren. Die ursprüngliche Botschaft des Weihnachtsfestes sei es, den Menschen Frieden auf Erden zu bringen. Dem folgend wünschte er den Anwesenden eine Stunde Ruhe und Frieden zu finden mit Hilfe der Musik.

Das Programm war ein buntes, abwechslungsreiches Potpourri, angefangen von einem Barockoperstück, über unterschiedlichste Weihnachtsklassiker, bis hin zur Welt der Popmusik und des Musicals. Alle Altersklassen konnten ihr Können zeigen. Von den ersten musikalischen Gehversuchen der Fünftklässler, die sich als Instrumentalisten mit Chor an drei Stücken aus der Weihnachtsgeschichte von Carl Orff wagten, oder dem ersten Auftritt der Bläserklasse 5 a. Der Reigen reichte bis hin zum ausgezeichneten Querflöten-Duo Lucia Groll und Annalenna Lämmermeier, dem ebenfalls virtuosen Akkordeonduo Giulia König und Lorenz Schumertl, sowie Sonja Köck und Ronja Kulosik, die auf der Posaune souverän „Sronja“ anstimmten, eine Komposition von Lehrer Michael Röhrl, der den Titel aus den Vornamen der beiden ableitete. Sonja und Ronja moderierten auch zusammen mit Barbar Schweindl unterhaltsam-informativ den Abend.

Nicht lumpen ließen sich auch die Lehrer, sei als Chor, in dem sie ihre Stimmgewalt untermauerten, oder als Musikpädagogen. Andrea Weighardt hatte beispielsweise unterschiedliche Chorformationen und die Orff-Gruppe unter ihre Fittiche genommen, Ruhland neben den Blechbläsern auch mit der Bigband Songs einstudiert. Alexander Götzfried, der wegen Krankheit das Bett hütete, hatte die Ouvertüre des neuen Realschul-Musicals Shanjy Shanej mit der großen Bigband samt Chor und Solisten eingeübt. Die Ehre, bei der Welturaufführung zu dirigieren, oblag ihrem Komponisten, Michael Röhrl. Drei Tage hatte er an dem imposanten, 12:20 Minuten langen Stück Tag und Nacht geschrieben. Genauso temperamentvoll und mit viel Gefühl dirigierte er die überaus engagierten 52 Musiker und Sänger. Ein einmaliges Erlebnis, das vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus gewürdigt wurde. So wächst die Vorfreude auf die Premiere des Musicals, die am 4. Mai mit 70 Mitwirkenden gefeiert wird.

Birgit Lang

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