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Die Jüngste traute sich zuerst: Violinistin Sandra Caspar. 

Kinocafé: Erste Offenen Bühne

Der Abend für ungeschliffene Diamanten

Die Premiere der Offenen Bühne im Kinocafé Taufkirchen war ein voller Erfolg.

TaufkirchenWer schon immer mal sein Talent ohne Erwartungsdruck vor einem Publikum präsentieren wollte, war am Sonntagabend im Kinocafé genau richtig. Denn dort fand zum ersten Mal eine sogenannte offene Bühne statt. Es war der Abend der ungeschliffenen und unentdeckten Diamanten: Musiker, Songschreiber, Sänger, sie alle hatten die Möglichkeit, live vor Publikum aufzutreten. Groß war der Zuschauerandrang, selbst Stehplätze wurden in Kauf genommen.

Organisatoren waren Andrea Traber, Lehrerin an der Kreismusikschule Erding, und Sebastian Swat mit Unterstützung der KAB sowie Gitarrenspieler Michael Vaas.

Einen Herzenswusch teilte Traber zu Beginn mit: Dies sei kein Wettbewerb, „wir brauchen keine Kritik und keine Überheblichkeit“, lediglich Unterstützung in Form von Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Das Publikum kam dem aufrichtig nach.

Die Jüngste traute sich zuerst: Sandra Caspar aus Taufkirchen, eine Schülerin Trabers, verzauberte die Zuhörer mit einem fulminanten Solo auf der Violine. Und nicht minder beeindruckend waren die Folgeauftritte: Anastasija Rozic zeigte ihre Kunst an der Violine. Eine „lustige Überraschung“ in Form selbst gesungener Pop-Songs gab es von Johanna Rüdiger, gefolgt von einem Gitarrenstück mit Gesang von Sheila Puffer, bevor die Gebrüder Johannes und Peter Schorr im Duett ein Ständchen zum Besten gaben. Für Stimmung sorgte Sheilas Vater Helmut Puffer mit seiner Version des Liedes „Ham kummst“ von Seiler und Speer.

Offene Bühne im Kinocafé: Die besten Bilder

Auch Traber sang, und Tanja Hamberger (aus Schröding) hatte eine selbstironische Eigen-Satire geschrieben. Dem Publikum gefiel’s. Teenager Bastian Springer, begleitet am Piano von Alexander Aigner, präsentierte ein Lied von Shawn Mendes, „Treat You Better”. Aber auch politische Themen wurden angeschnitten mit „Soldiers Poem“, gesungen von Tanja Hamberger, eine Anklage gegen Kriege. Abschließend zeigte das Duo Maria Kratzer (Emmerting) und David Lynch (Hohenpolding) mit Gitarre, Zither und Gesang ihr Können.

Reiner Fries, der Liedermacher aus Freilassing brachte mit seiner Wortgewandtheit das Publikum von Anfang an zum Grinsen. Er spielte eine Reihe seiner selbstverfassten Lieder, aufgelockert durch witzige Sprüche.

Anschließend bekamen auch die Zuschauer die Gelegenheit, sich spontan zu einer Bühnennummer hinreißen zu lassen. Und nicht wenige nahmen diese Chance war: Fabian Holzner, Heribert Haider, Sebastian Swat, Michael Vaas und Dominik Faltlhauser unterhielten das Publikum bis in die Nacht hinein.  phi

Weiterer Termin

am 26. März im Erdinger Kulturhaus Sonic. Anmeldungen via Email an andrea@traber.email.

Mehr Bilder dazu finden Sie unter www.merkur.de

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