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Die Führung der Taufkirchener CSU: (sitzend, v. l.) Patrizia Maier, Anneliese Mayer, Christoph Puschmann, Nicole Schmittner, Stefan Haberl und Josef Aigner; (stehend, v. l.) Hans Huber, Peter Nöscher, Anton Schweiger, Franz Hofstetter, Martin Bayerstorfer, Albert Kolbing er, Darko Djurdjevic, Thomas Unterreitmaier und Rolf-Dieter Josef. 

CSU Taufkirchen

Puschmann unangefochten die Nummer eins

Christoph Puschmann bleibt Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Taufkirchen.

Von Birgit Lang

Moosen – Der Taufkirchener Vizebürgermeister wurde in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zuhr in Moosen mit 46 von 47 Stimmen wiedergewählt. Stellvertreter Puschmanns bleiben Bürgermeister Franz Hofstetter und die CSU-Gemeinderäte Anneliese Mayer und Anton Schweiger.

Dem Vorstand gehören auch der neue Schriftführer Peter Nöscher und der neue Schatzmeister Stefan Haberl an. Die bisherigen Amtsinhaber Heidi Holme und Peter Eitzenberger hatten nicht mehr kandidiert. Zu Beisitzern gewählt wurden Peter Zistler, Thomas Unterreitmaier, Albert Kolbinger, Andreas Schäffner, Johann Huber, Nicole Schmittner, Johannes Bachmayr, Darko Djurdjevic und Patrizia Maier. Kassenprüfer bleiben Josef Aigner und Rolf-Dieter Josef.

Vor den Wahlen hatte Puschmann von „einem erfolgreichen Jahr“ berichtet, das hinter dem zweitgrößten CSU-Ortsverband im Landkreis liege. Herausragendes Ereignis war ein politischer Nachmittag mit Heimatminister Markus Söder beim Starkbierfest. Kommunalpoltische Themen, wie der Erwerb des Wasserschlosses, der geplante Sozialwohnungsbau am Brauerweg, die neue BRK-Wache oder die Flüchtlingspolitik seien heftig und kontrovers diskutiert worden. 174 Mitglieder hat die Taufkirchener CSU, 22 Prozent davon sind Frauen, freute sich Puschmann. Der Altersdurchschnitt liegt bei 60,7 Jahren. Neue Mitglieder zu finden, sei ein landesweites Problem. Zwei Neue konnte der Vorsitzende für Taufkirchen dennoch verzeichnen, aber auch zwei Austritte und zwei Todesfälle.

Puschmann dankte Bürgermeister Hofstetter für seine Arbeit vor Ort, im Kreis und im Bezirk. „Auf allen kommunalpolitischen Ebenen leistet er hervorragende Arbeit.“ Als neuem BRK-Kreisvorsitzenden wünschte er Hofstetter eine glückliche Hand. „Wir sind eine Volkspartei, in der verschiedene Strömungen einfließen sollten. Wir sollten miteinander, nicht übereinander reden. Das haben wir bis dato gut geschafft“, meinte Puschmann. Ein Problem im Ortsverband ist die Zahlungsmoral einiger Mitglieder. Bis auf 400 Euro konnte der Ausstand von 1000 Euro eingetrieben werden.

Landrat Martin Bayerstorfer lobte den vorbildhaften Ortsverband, der auch flächenmäßig viel leisten müsse und einen engagierten Vorsitzenden habe. Er appellierte an die Anwesenden, politische Akzente zu setzen, weiterhin den Marschweg vorzugeben und den Ort zu prägen. „Das erwarten die Menschen.“

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