+
Gratulation: Die Prüfer überreichten den Wehrmännern nach der Prüfung ihre Leistungsabzeichen. 

Feuerwehr Moosen

„Ruhig und sauber gearbeitet“

Fast alles haben die neun Moosener Feuerwehrmänner hervorragend und schnell beherrscht bei der abgelegten Leistungsprüfung.

Moosen – Nur ein paar Kleinigkeit hatten sich eingeschlichen, auf die sie Kreisbrandmeister Richard Obermaier als Prüfer hinwies. „Ihr habt ruhig und sauber gearbeitet“, sagte er und lobte sie umso mehr, weil es nicht mehr üblich sei am offenen Gewässer, in ihrem Fall an der Vils, zu arbeiten.

Aber „die Fenster müssen geschlossen sein, wenn es brennt und raucht. Denn es können Funken reinfliegen“, erklärte er. Grund: Es war äußerst schwül und heiß am Prüfungstag gewesen, deshalb hatten die Moosener die Fenster des Einsatzfahrzeuges mit dem sie anrückten geöffnet und sie im Eifer des Gefechts nicht mehr geschlossen. Dafür gebe es pro offenes Fenster zwei Minuspunkte, klärte sie der Kreisbrandmeister aus Taufkirchen auf. Dennoch bestanden Gruppenführer Martin Kronseder, Markus Ertl, Florian Hendrich, Martin Lechner, Fabian Liebl, Jan Peter van Anrooij, Andreas Sterr, Maximilian Attenhauser und Stephan Prey ihre Prüfung und alle meisterten die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour.

Vier Abende hatte ihr Kamerad Hans Bachmayer mit ihnen je drei Stunden trainiert. So erledigten sie die geforderten Rettungsknoten zum Abseilen und Hochziehen ebenso perfekt wie den Halbmastwurf, einen Sicherungsknoten zum Selbstretten, oder den gelegten Mastwurf mit Halbschlag am Stahlrohr. Auch beim gestochenen Mastwurf mit Spierenstich, bei dem der Feuerwehrmann eine Leine festmacht, um sich abzusichern, wenn er in ein brennendes Haus geht, gab es nichts zu bemängeln.

Nachdem sie die Knoten und Stiche vorgeführt hatten, hieß es „Brand eines Nebengebäudes, kein Mensch und kein Tier in Gefahr. Entnahmestelle der Bach. Lage des Verteilers ist die markierte Fläche. Zum Einsatz fertig.“ In Windeseile bauten die Prüflinge die Saugschläuche auf, verkuppelten sie und schlossen sie an das Einsatzfahrzeug an, um mit ihren Schläuchen auf drei aufgestellte Eimer mit dem Wasser der Vils zu spritzen.

„Aufgabe bestanden“, sagten die Prüfer Obermaier, Heinz Götzberger und Josef Ganslmeier. Nach der ebenfalls richtig ausgeführten Trockenschlauchprobe gratulierten sie den Prüflingen zum bestandenen Leistungsabzeichen. Die Feuerwehrmänner hatten dies in unterschiedlichen Stufen absolviert.  mel

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Oberes Isental: Wo das Leben ein Genuss ist
Dorfen, Isen und St. Wolfgang dürfen sich jetzt höchst offiziell „Genussorte“ nennen. Die drei Kommunen, in der Region oberes Isental zusammengefasst, sind unter den …
Oberes Isental: Wo das Leben ein Genuss ist
Fällt das Kostenlos-Privileg für Pendler?
Die Parkplatzsituation am Dorfener Bahnhof eskaliert. Pendler finden kaum noch freie Flächen. Geschäftstüchtige Privatleute und Immobilienhändler freut’s: Alle nutzbaren …
Fällt das Kostenlos-Privileg für Pendler?
Gratisparken am Bahnhof muss begrenzt werden
Die Parkplatznot am Dorfener Bahnhof eskaliert. Die Stadt soll weitere Parkplätze bauen, fordert beispielsweise die ÜWG. Zusätzliche Stellplätze dürfen aber nicht mehr …
Gratisparken am Bahnhof muss begrenzt werden
Fußgängerzone: Stadtrat hat Chance vertan
Der Stadtrat von Erding  hätte dem Probebetrieb einer Fußgängerzone zustimmen sollen, um das Projekt dann zu beerdigen. Nun wird die Quartalsdebatte weitergehen, meint …
Fußgängerzone: Stadtrat hat Chance vertan

Kommentare