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Führend die Feuerwehr Taufkichen (v. l.): Kommandant Holger Müller, Florian Tremmel, Vize-Kommandant Alexander Aul, Richard Obermaier, Lena Obermaier, Michael Blattenberger, Christian Wegmann (Fahnenträger), Joseph Högl, Helmut Lechner (Vorsitzender), Patrick Ecker, Herman Höpfler (2. Vorsitzender) und Bürgermeister Franz Hofstetter.

Feuerwehr Taufkirchen

Ruhigeres Fahrwasser nach Kommandanten-Wechsel

Bei der Feuerwehr Taufkirchen ist wieder Ruhe eingekehrt. Hinter den Kulissen hatte es vergangenes Jahr offenbar Unstimmigkeiten gegeben, die in den Rücktritten der beiden Kommandanten Jürgen Borkner und Emanuel Keilhacker gipfelten.

Taufkirchen – Keiner der Betroffenen wollte sich dazu gegenüber der Heimatzeitung äußern. Mittlerweile ist Holger Müller Kommandant, Alexander Aul sein Stellvertreter.

Durch die Ernennung der beiden neuen Kommandanten musste bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Bürgersaal für ein Jahr – erst 2018 sind wieder turnusgemäße Neuwahlen – ein neuer Beisitzer gesucht werden: Lena Obermaier, Tochter von Kreisbrandmeister Richard Obermaier, wurde einstimmig gewählt.

Auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden vorgenommen. 30 Jahre lang halten Konrad Sinseder und Holger Müller dem Verein die Treue. Seit 25 Jahren sind Helmut Lechner und Stephan Scholz dabei. Seit zwei Jahrzehnten engagieren sich bereits Emanuel Keilhacker und Patrick Ecker bei der Feuerwehr. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Veronika Brandlmeier, Tanja Hinterseer, Lena Obermaier, Michael Blattenberger, Joseph Högl und Christian Wegmann geehrt.

Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Kilian Angermaier, Martin Obermüller und Philip Piebl. Korbinian Glasl ist nun Hauptfeuerwehrmann. Alexander Aul sen. und Florian Tremmel wurden zum Oberlöschmeister ernannt. Ehrenmaschinist darf sich ab sofort der 62-jährige Anton Lechner sen. nennen.

72 Einsätze hatte die Wehr 2016 absolviert. Fast die Hälfte davon waren technische Hilfeleistungen. 15 Brände wurden gelöscht, außerdem gab es sieben Fehlalarme. Insgesamt 1551 Stunden wurden dabei aufgewendet. Tragischstes Ereignis war dabei ein Verkehrsunfall im Winter, bei dem ein 67-jähriger Dorfener ums Leben kam.

Von einer schwerwiegenden Panne im Frühjahr berichtete der Kommandant. In Schabl am Moos ereignete sich ein Verkehrsunfall. Bei der Alarmierung habe über die Hälfte der Piepser nicht funktioniert, erst bei der dritten Alarmierung konnten alle Meldegeräte erreicht werden. Dabei sprach Kommandant Müller dem ersten Einsatzteam, das ohne Gruppenführer ausgerückt war und vor Ort eine hervorragende Arbeit geleistet habe, großen Respekt aus.

Fabian Holzner

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