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Danke für die Treue: Seit 20 Jahren sind Manuela (3. v. r.), Franz (3. v. l.) und Helmut Jell (2. v. l.) Festwirte auf dem Taufkirchener Volksfest. Zum Jubiläum gratulierten Braumeister Thomas Drechsel (l.) sowie im Namen der Brauereigenossenschaft (v. r.) Vorstand Korbinian Empl und Vorstandsvorsitzender Valentin Vorbuchner.

57. Taufkirchener volksfest

„Schee war’s“

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Am Sonntagabend sah man bei den Organisatoren des 57. Taufkirchener Volksfestes nur glückliche Gesichter. Einhelliger Tenor der Verantwortlichen zum Abschluss: „Es war einfach super.“

Taufkirchen – Seit nunmehr einem Jahrzehnt ist Christine Aulechner bei der Gemeinde Taufkirchen für die Organisation zuständig. „Es war in den zehn Jahren das schönste Volksfest“, sagt sie und strahlt dabei übers ganze Gesicht. „Es herrschte eine Stimmung wie noch nie.“

Ähnlich sieht es auch Volksfestreferent Thomas Unterreitmaier. „Es war einfach klasse und ganz wichtig: Es war schön ruhig“, lautet sein Resümee. „Das macht das Taufkirchener Volksfest einfach aus, dass hier Jung und Alt einträchtig miteinander feiern. Es war einmalig.“ Bürgermeister Franz Hofstetter hat festgestellt, „dass die Leute eine super Stimmung mitgebracht haben und alle gut drauf waren“. Überall sei professionell gearbeitet worden: „Mein Kompliment an alle.“ Die Gäste seien zufrieden gewesen, er habe keine Beschwerden mitbekommen. Daher lautet sein Fazit: „Ich bin begeistert.“

Auch die Festwirte bekamen das Grinsen kaum mehr aus dem Gesicht. „Obwohl das Gelände fast immer voll war, war es unglaublich friedlich“, berichtet Helmut Jell. „Es gab keine Probleme, was in der heutigen Zeit nicht ganz selbstverständlich ist.“ Sein Cousins Franz lobt in diesem Zusammenhang nicht nur die Gäste, sondern auch die Securities, „die immer präsent waren, aber nie auffällig oder gar aggressiv aufgetreten sind“. Was ihm auch aufgefallen ist, „dass die Leute Bierzelt-Hopping gemacht haben“, also zwischen Festzelt, Weißbier-Hüttn und Weinstadl hin und her gependelt sind.

Bertl Wegmann, der seine Premiere als Weißbier-Hüttenwirt hatte, freut sich, „dass unser Konzept so gut angenommen worden ist“. Alle Helfer in der Hüttn, die eigentlich Laien waren, „sind im Laufe der zehn Tage zu einem richtigen Team geworden“. Ab und zu hätten Kunden bei ihm anstehen müssen, die etwas zu essen haben wollten. „Aber das passiert, wenn man alles frisch zubereitet“, meint Wegmann. „Ich hoffe, die Leute verzeihen uns das.“ Er habe viele Erfahrungen gesammelt, die kommendes Jahr einfließen werden.

Den „großartigen Teamgeist“ beschwört auch Weinstadl-Wirt Helmut Sperr. „Die Truppe um Christian Reiter hat sich großartig entwickelt.“ Es habe sich alles gut eingespielt, erklärt Sperr. „Was uns wichtig ist: Dass wir gleichbleibende Qualität bieten können, sowohl beim Essen als auch beim Wein, und ich denke, das ist uns gelungen.“ Das Wetter sei perfekt gewesen, die Stimmung im Weinstadl bestens, „und es ist alles friedlich geblieben“.

Auch Braumeister Thomas Drechsel lobt „ein sehr gutes Volksfest, bei dem es keinerlei Probleme gegeben hat“. Er sei sehr zufrieden mit dem Bierausschank und fasst zusammen: „Ein gutes Volksfest auf hohem Niveau.“ Zwei Worte umfasst das Fazit von Franz Jell. „Schee war’s“, meint der Festwirt, für den jetzt schon die Vorbereitungen für das 58. Taufkirchener Volksfest beginnen, das vom 13. bis 22. Juli 2018 stattfinden wird. Für Organisatorin Christine Aulechner steht fest: „Wir freuen uns schon.“

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