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Sie gehören quasi zum Inventar (v. l.): Volksfestreferent Stefan Haberl, Franz, Manuela und Helmut Jell (seit 20 Jahren Festwirte), Organisatorin Christine Aulechner, Josef Pitzer (seit 50 Jahren Fischbrater auf dem Volksfest), Bürgermeister Franz Hofstetter und Volksfestreferent Thomas Unterreitmeier.

57. Taufkirchener Volksfest

Schönes Wetter, viele Leute, keine Störungen

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Positive Halbzeitbilanz beim Taufkirchener Volksfest. Das Wetter passt, die Besucher strömen und das Sicherheitskonzept greift. „Es ist bisher nichts Größeres passiert“, sagt Festwirt Franz Jell und ergänzt: „Nicht einmal was Kleineres.“

Taufkirchen– Zur Halbzeit des Taufkirchener Volksfestes ist immer Schaustellerbesprechung mit Ehrungen angesagt. „Die Besprechungen werden von Jahr zu Jahr kürzer, weil es immer weniger Beschwerden gibt“, sagt Christine Aulechner, die bei der Gemeinde für die Volksfest-Organisation zuständig ist. „Das zeigt, dass unsere Vorarbeit Früchte trägt.“ Täglich werde ein schriftlicher Report erstellt, „und wenn es irgendwo hakt, dann wird gleich nachgebessert“, sagt sie. Am Ende des Volksfestes werde dann mit allen Verantwortlichen Bilanz gezogen, „und dann beginnen gleich wieder die Vorbereitungen für nächstes Jahr“.

Genau Buch geführt wird auch über die Schausteller, von denen heuer wieder einige geehrt wurden. Zunächst Josef Pitzer, der bereits in der zweiten Generation seit 50 Jahren als Fischbrater auf der Taufkirchener Wiesn steht. Und dann noch die Familie Jell. Manuela, Franz und Helmut Jell sind seit 20 Jahren als Festwirte im Einsatz. Sie freuten sich nicht nur über die Ehrung durch die Gemeinde, sondern auch über eine „bislang friedliche Wiesn“.

„Unser Sicherheitskonzept ist sogar vom Landratsamt gelobt worden“, erzählt Bürgermeister Franz Hofstetter. Er freut sich darüber, „dass vor allem am Wochenende die Leute ausgelassen gefeiert haben, aber trotzdem alles ruhig und friedlich geblieben ist“. Ein wichtiger Punkt für Franz Jell ist die Tatsache, „dass unsere Securities zwar ständig präsent sind – teilweise sind bis zu 20 Leute im Einsatz – sich aber immer im Hintergrund halten“.

Auch die Volksfestreferenten Stefan Haberl und Thomas Unterreitmeier freuen sich, dass es bislang rund läuft am Festplatz in Hilpolding. „Bislang ist es wieder ein richtig schönes Fest“, meint Haberl, der sich schon „auf einige Highlights in der zweiten Hälfte freut“. So findet heute Abend ab 19 Uhr das erste Dirndl- und Burschenvereinstreffen statt, für Stimmung sorgt die Band Tetrapack. Gegen 22.30 Uhr steigt ein Feuerwerk mit Musik, „heuer erstmals an zwei Abbrennplätzen“, erzählt Haberl. Der Familiennachmittag am Donnerstag ab 14 Uhr mit ermäßigten Preisen an den Fahrgeschäften werde erfahrungsgemäß sehr gut angenommen, ebenso wie der Tag der Betriebe am Freitag. „Wir haben schon viele Reservierungen, halten aber immer Plätze frei, die nicht reserviert werden, damit jeder einen Platz bekommen kann“, sagt Franz Jell.

Am Sonntag wird dann drin gekartelt und draußen gerannt. Um 9.30 Uhr beginnt in der Festhalle das offene Watt-Turnier mit 500 Euro als Hauptpreis. An der TSV-Halle startet um 9 Uhr der Zehn-Kilometer-Lauf für Jedermann. Um 10 Uhr gehen Burschen und Mädl jeden Alters in Lederhosen und Dirndl auf die Strecke. „Wer da noch fit ist, der läuft mit“, meint Volksfest-Organisatorin Aulechner lachend.

Sie wünscht sich ebenso wie Franz Jell, dass es so friedlich bleibt wie bisher. „Ganz gefeit bist du nie, dass es eskaliert, einen Deppen hast du normalerweise immer dabei“, meint Franz Jell und fügt grinsend an: „Bisher war der Depp noch nicht da.“

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