Schauspielerin Christine Kaufmann ist tot

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Erinnerung an das Patendanken: 2. Schützenmeister Jettenstetten, Martin Lachner, Bürgermeister Franz Hofstetter, 1. Schützenmeister Jettenstetten, Peter Murla, Landrat Martin Bayerstofer, 1. Schützenmeister Hubenstein, Mane Vilgertshofer, Gauschützenmeister Vilsbiburg, Günter Franzl und Gauschützenmeister Dorfen, Georg Schatz (stehend v. l.) sowie (knieend, v. l.) die Hubensteiner Schützen Stefan Mutlitz und Christian Kneißl. Foto: Lang

PATENDANKEN

Schützenverein „gute Schule für das Leben“

Moosen - Den Abschluss zu dem wunderschönen Fest ihrer Fahnenweihe feierten die Schlossschützen Jettenstetten mit einem Patendanken im Gasthaus Zuhr. Zu der Feier kamen nicht nur die Mitglieder des Patenvereins, der Schlossschützen Hubenstein, sondern auch Ehrengäste.

Landrat Martin Bayerstorfer dankte dem „Göd“, wie man in Bayern den Paten nennt. Dass die Wahl auf die Hubensteiner traf, sei hervorragend gewesen. Denn der Zusammenhalt, die Kameradschaft und der Gemeinschaftssinn beider Vereine gehe über die Ortschaft hinaus. Diese Eigenschaften seien das Fundament einer stabilen Gesellschaft und nicht mit Geld zu bezahlen. Beide Vereine seien zudem eine „gute Schule für das Leben“, denn hier würde schon die Jugend lernen, mit Siegen aber auch Niederlagen umzugehen. Ihm persönlich habe schon der erste Tag der Feierlichkeiten mit dem Weinfest ausgesprochen gut gefallen, sagte der Landrat. „Lauter schene Leid“ seien da gewesen. Bayerstorfer fest lobte die „unergründliche Kraft der Schützen“ bei der Organisation und Vorbereitung. Nur einen Punkt hätten sie nicht hinbekommen. Vielleicht habe es am Schirmherrn gelegen, fragte er in die Runde. Denn das Wetter sei nicht wie gewünscht gewesen.

Das Wetter sei „beschissen“ gewesen, gab der Schirmherr, Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter zu, aber das Fest umso schöner. Die Schlossschützen Jettenstetten seien zwar ein kleiner Verein, allerdings mit dem „grandiosen Zusammenhalt eines ganzen Dorfes“. Zur Fahnenweihe sei nicht nur der ganze Ort geschmückt gewesen, sondern sogar einiges komplettiert geworden, meinte Hofstetter mit einem Seitenhieb zu Gemeinderat Josef Fanger. Der hatte wegen des Festes schon lange ausstehende Arbeiten an seinem Haus fertigstellen lassen. „Vielleicht müsst ihr in zehn Jahren wieder ein Fest machen“, sagte Hofstetter.

Auch Günter Franzl, Gauschützenmeister des benachbarten Gaus Vilsbiburg, war voll des Lobes und freute sich in einem „fremden Gau“ sein zu dürfen. Dorfens Gauschützenmeister Georg Schatz erinnerte an die „humorvolle Kirch’“ und begrüßte unter anderem „Bernie Vilgertshofer“, was unfreiwillig für Gelächter sorgte. Denn Schatz vermischte den Namen des aktuellen Hubensteiner Schützenmeisters Manfred und seinem Vorgänger Bernhard Weinzierl. Auch die Jettenstettener gehörten als Grenzgänger zur Schützenfamilie des Gaus Dorten, betonte Schatz und lobte ihre Jugendarbeit, Brauchtums- und Traditionspflege.

Fröhlich ging es weiter, als Jettenstettens Schützenmeister Peter Murla den Paten zur Erinnerung ein Gruppenfoto des Jubelvereins überreichte. Als Gegengeschenk erhielt er ein Gruppenfoto der Hubensteiner und deren spitzen Balken, auf dem die Jettenstettener kniend um die Patenschaft baten. Nach dem offiziellen Teil wurde zur Musik des „Duo for You“ kräftig das Tanzbein geschwungen und feuchtfröhlich gefeiert.

Birgit Lang

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