Diakon Ferdinand Haider und seine Frau Rosmarie (M.) feierte 80. Geburtstag. Gratuliert hat auch Bürgermeister Franz Hofstetter (hinten, 2. v. r.). Foto: Weingartner

Ferdinand Haider 80

Späte Berufung gefunden

Hubenstein – Bekannt ist Ferdinand Haider in der ganzen Vilsgemeinde, denn er engagierte sich über zwei Jahrzehnte im kirchlichen Dienst als Diakon für die Gläubigen im Pfarrverband Taufkirchen. Im Kreise der Familie und vielen Freunde feierte der Moosener jetzt seinen 80. Geburtstag.

Zum runden Jubiläum hatten neben den vielen Freunden auch Bürgermeister Franz Hofstetter und Taufkirchens Ruhestandspfarrer Thomas Zeitler herzlich gratuliert. Geboren und aufgewachsen ist Haider in Hubenstein. Seine Heimat hat er nie verlassen. Zur Schule ging es ins nahe Moosen. Danach arbeitete er zunächst daheim mit auf dem bäuerlichen Anwesen der Eltern, war Helfer in der Hubensteiner Skifabrik Holzner und auch bei Himolla in Taufkirchen einige Jahre beschäftigt. Schließlich fand er 1972 eine Anstellung bei der Eisenbahn und wurde Fahrdienstleiter. Bei der Bahn hatte er bis zum Ruhestand gearbeitet, unter anderem in Wasentegernbach und Schwindegg.

Privat fand Haider mit Rosmarie Kerscher sein Glück. Die beiden hatten am 11.11.1962 geheiratet. Das war aber kein Faschingsscherz, sondern ein Bund fürs Leben. Die beiden sind seit über 50 Jahren ein glückliches Paar. Die Haiders haben fünf Kinder groß gezogen und freuen sich heute über acht Enkel.

Haider hat keine besonderen Hobbys, dafür aber eine Berufung gefunden, die ihn bis heute nicht los lässt. Der Jubilar wurde im Dezember 1994 zum Diakon geweiht. Das kirchliche Amt hatte er neben seinem Beruf dann 22 Jahre bis zur Verabschiedung im September 2011 ausgeübt. Im Dienste der Gläubigen hat sich Haider dabei um die vier Pfarreien Hofkirchen, Moosen, Taufkirchen und Wambach gekümmert. Trotz seines wohlverdienten Ruhestands und Verabschiedung hilft der Diakon auch heute immer noch gerne aus, wenn er in der Kirchengemeinde gebraucht wird.  prä

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