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Taufkirchener Genossen setzen weiter auf Manfred Slawny

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Von: Birgit Lang

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Der Vorstand (linkes Bild, stehend v. l.): Manfred Slawny, Patrick Ecker, Reinhard Schatz und Bernd Friedrich sowie Lorenz Klar (vorne). Für 50 Jahre bei der SPD wurden Erich Christofori (rechtes Bild, l.) und Franz Schatz (r.) geehrt.
Der Vorstand (stehend v. l.): Manfred Slawny, Patrick Ecker, Reinhard Schatz und Bernd Friedrich sowie Lorenz Klar (vorne). © Lang

Die SPD Taufkirchen hat den 3. Bürgermeister Manfred Slaseny als Ortsvorsitzende wiedergewählt. Er freute sich, drei neue Mitglieder begrüßen zu dürfen.

Taufkirchen – Manfred Slawny ist weiter Vorsitzender der SPD Taufkirchen. In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zuhr in Moosen wurde er am Freitagabend von den Genossen wiedergewählt. Slawny war aus den Kommunalwahlen als 3. Bürgermeister hervorgegangen. Man habe mit dem „wenigen Aufwand relativ gute Ergebnisse erzielen“ können. „Der Landrat habe ins Ziel zittern müssen, trotz des großen Aufwands. Wahlsiege kann man sich vermutlich nicht erkaufen.“

Nach seinen Angaben war es ein ruhiges Jahr für den SPD-Ortsverein Auch finanziell seien „kleine Brötchen“ gebacken worden, erklärte Schatzmeister Reinhard Schatz. Der Kassenstand betrage rund 2600 Euro. Turnusmäßig brauche man alle sechs Jahre Geld für Wahlen. „Dazwischen müssen wir schauen, dass wir wieder einen Grundstock aufbauen.“

Slawny ehrte Erich Christofori und Franz Schatz für 50 Jahre Zugehörigkeit zur SPD und begrüßte drei Neuzugänge. Der ehemalige Erdinger SPD-Vorsitzende Karlheinz Gallin ist seit 50 Jahren bei der Partei und AWO-Mitglied. Schon zu Juso-Zeiten war er sehr aktiv und lernte in Berlin Gerhard Schröder als „Opportunisten, der nach oben an die Macht wollte“ kennen. Vor drei Jahren zog er nach Taufkirchen.

Er erzählte von „schweren Problemen“, die es auf Kreisebene mit der AWO gegeben habe. Dort wurden ehemalige Vorstandsmitglieder wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten und Begünstigung Nahestehender rausgeschmissen. Ihn empörte, dass auch Fritz Steinberger Gegenstand interner Ermittlungen geworden sei. Diese laufen seit gut einem Jahr. Er forderte, die Staatsanwaltschaft einzuschalten und die AWO-Bücher offenzulegen.

Für 50 Jahre bei der SPD wurden Erich Christofori (l.) und Franz Schatz (r.) geehrt.
Für 50 Jahre bei der SPD wurden Erich Christofori (rechtes Bild, l.) und Franz Schatz (r.) geehrt. © Birgit Lang

Auch der 21-jährige Lorenz Klar aus Taufkirchen möchte den Ortsverein unterstützen. Er ist seit 2019 SPD-Mitglied. Slawny betonte, „er hat ein sehr großes Wissen. Karl hat schon mal eineinhalb Stunden bei einer Videokonferenz mit SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert diskutiert.“

Elmar Lauterborn aus Hubenstein arbeitet bei Wiweb am Erdinger Fliegerhorst. Er ist seit 35 Jahren Förderlehrer, BIB-Sachverständiger und in drei Personalräten tätig. In einer Arbeitsgruppe kommuniziere er regelmäßig mit Verteidigungsministerin Christine Lambrecht und könne Interessierte gerne darüber informieren, was im Bundestag abgehe. „Es ist interessant, teilweise auch beschämend und böse.“

Michael Glubrecht ist seit 1969 SPD-Mitglied und kommt aus Hannover, wo er Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als „das netteste Mitglied“ seines Ortsverbandes kennenlernte. Der pensionierte Lehrer für Naturwissenschaften lebt seit März 2021 in Taufkirchen. „Ich würde mich gern rat- und tatkräftig einbringen“, sagte er und bedauerte, dass die SPD hier relativ wenig Mitglieder habe.

Der Vorstand: Vorsitzender: Manfred Slawny; Stellvertretende Vorsitzende: Michael Kirchner und Patrick Ecker; Schriftführer: Bernd Friedrich; Kassier: Reinhard Schatz; Beisitzer: Karlheinz Gallin, Gerhard Schmidt, Erich Christofori und Lorenz Klar.

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