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Die Sitzbanktruppe (sitzend, v. l.): Verena Held und Fritz Weinhold und (stehend, v. l.) Helga Mühlenbeck, Franz Stangassinger, Herbert Held und Gabi Hofstetter.

Heimat- und Verschönerungsverein

Taufkirchen, die Bankerl-Gemeinde

Seit 1952 kümmert sich der Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) Taufkirchen um die mittlerweile mehr als 80 Sitzbänke der Gemeinde. Nun hat der Seniorenbeirat um Hilfe gebeten.

Von Birgit Lang

Taufkirchen – Der Wunsch des Seniorenbeirates, neue Sitzbänke zu platzieren, haben sich Gabi Hofstetter, die Vorsitzende des HVV, und ihre Mitstreiter gerne tatkräftig angenommen. Alle konnten sie aber nicht umsetzen. Mehrere Treffen fanden statt, bei denen die Standorte diskutiert und festgelegt wurden. Bei einer dieser Sitzungen nahm auch Helga Mühlenbeck vom Seniorenbeirat teil.

Auch, wenn die Sitzbänke von der Bevölkerung sehr geschätzt und gut angenommen werden, sei es, nicht immer möglich sie am gewünschten Platz aufzustellen, sagt Hofstetter. Dennoch war es möglich dieses Jahr insgesamt acht weitere neue Eisenbänke, zwei Holzbänke und eine Sitzkombination mit Tisch und zwei Sitzbänken zu installieren. Sie befinden sich an den Haltestellen des Gemeindebusses am Bürgersaal und an der Jadwigastraße, am Fuß- und Radweg hinter der Mittelschule und der Mündung Wieshofstraße-Kirchlerner Weg sowie zwischen Flaring und Kellerberg am Übergang Vöttinger Straße Richtung Bürgerpark, am öffentlichen Platz in der Kolpingstraße, am Spielplatz Zieglfeld, am Wasserwerk und in der Kurve in Polzham.

Hofstetter freut sich über das gelungene Projekt und vor allem auch über den sehr großzügigen Sponsor Fritz Weinhold. Seine Bank steht am Kirchlerner Weg beim Katholischen Kindergarten. Vonseiten des Rathauses kam Hilfe von Verena Held, die alles koordiniert, dokumentiert und begleitet hat. Um die Aufstellung der Sitzbänke kümmerten sich die Bauhof-Mitarbeiter zusammen mit Aktiven des HVV, allen voran der 79-jährige „Bankchef“ Franz Stangassinger, der seit vielen Jahren alle Bänke für den Verein wartet. Die Kosten für die Sitzbänke beliefen sich auf 11 047 Euro. Die Finanzierung erfolgte über den Projektfonds, dass heißt der Heimat- und Verschönerungsverein übernahm 50 Prozent der Kosten, also 5523 Euro. 20 Prozent steuerte der Staat bei und der Rest in Höhe von 30 Prozent fiel in Eigenleistung auf die Gemeinde.

Ein Großteil der Bänke wurde mit Schildern gekennzeichnet. Diese tragen die Namen derer, die das Projekt unterstützt, sprich finanziert haben. Dies kostete weitere knapp 743 Euro, auch hier trug der Verein die Hälfte.

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