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Gut schaut es aus: Uli Wolter (r.), Vorsitzender des Förderverein Wasserschloss und sein Stellvertreter Peter Murla (l.) zeigen eine Grafik mit der Entwicklung der Zustiftungen.

Noch 3000 Euro – dann geht’s los

Förderverein Wasserschloss will Stiftung gründen

Wenn weitere 3000 Euro zusammenkommen, kann die geplante Förderstiftung Wasserschloss gegründet werden.

Taufkirchen – Es läuft richtig gut. Nur 3000 Euro fehlen noch, dann sind die Erwartungen des Vorstandes des Fördervereins Wasserschloss voll erfüllt. Alle Vorstandsmitglieder sind seit März zum Klinkenputzen gegangen, um Zustifter zu werben, die sich bereit erklären, eine beliebige Summe für die geplante Förderstiftung Wasserschloss Taufkirchen zu spenden. Anfang Oktober soll sie gegründet werden, erklärt Vorsitzender Uli Wolter.

Die Zustifter müssen eine Absichtserklärung abgeben, sobald die Stiftung gegründet sei, können sie das Geld auf ein Konto einzahlen. Ziel sei es, 100 000 Euro für das Wasserschloss zu bekommen. Diese Summe würde sich aus drei Anteilen zusammen setzen: 20 Prozent der Stiftungsendsumme steuert der Verein aus seinen Rücklagen bei, die die Mitglieder in den vergangenen 20 Jahren ehrenamtlich erwirtschaftet haben, 30 Prozent, also bis zu 30 000 Euro, stammen von den Zustiftern und die restlichen 50 Prozent von der Sparkasse Erding-Dorfen, die alles bis zu einem Betrag von maximal 50 000 Euro verdoppelt.

Wasserschloss-Kauf der Gemeinde war „völlig richtig“

„Wir sind auf der Zielgeraden“, freut sich Wolter und deutet auf den aktuellen Stand, den er grafisch auf einem Blatt Papier aufbereitet hat. Auch sein Stellvertreter Peter Murla ist sehr zufrieden. Er sieht in dieser positiven Zwischenbilanz, dass die Bevölkerung das Wasserschloss annehme und, dass die Entscheidung der Gemeinde das Wasserschloss zu kaufen „völlig richtig“ war. „Wir haben gehofft, dass es so gut läuft.“ Zustifter seien ortsansässige Firmen, aber auch viele Privatleute. „Das ist schön und zeigt, dass die Bürger zu ihrem Schloss stehen und ihnen dieses etwas wert ist.“ Murla interpretiert die gute Resonanz auch als „Frucht der Arbeit des Fördervereins, die über die Jahrzehnte hinweg jetzt einen kleinen Höhepunkt erfährt“.

Bei der geplanten so genannten Verbrauchsstiftung gehe es nicht nur um Kapitalerträge, sondern auch darum, dass das Stiftungskapital in den zehn Jahren aufgebraucht werden soll, also pro Jahr bis zu 10 000 Euro für das Wasserschloss eingesetzt werden. Der Stiftungszweck sei sehr ähnlich, fast identisch mit dem Vereinszweck. So sollen kulturelle Zwecke und Denkmalpflege im Wasserschloss Taufkirchen gefördert werden. Konkret könnten das Veranstaltungen sein, wie der beliebte, vom Förderverein ausgerichtete Serenadenabend oder die anderer Anbieter. Auch Baumaßnahmen oder Zuschüsse beispielsweise für die heuer geplante Krippenausstellung oder das Museum, seien denkbar, „sofern es dafür keine öffentlichen Förderungen gibt“, betont Wolter, denn in den Förderbereich werde man nicht eingreifen.

Festakt Anfang 2020

Was die Denkmalpflege des Schlosses anbelange, werde man vom Kommunalunternehmen Wasserschloss Anregungen erhalten, wo Hilfe nötig sei. Sobald die Stiftungsgründung, also der Stiftungsakt und die rechtlichen Themen, wie die Vertragsunterzeichnung, abgeschlossen seien, soll ein kleiner Festakt stattfinden, zu dem Zustifter und ehrenamtlich Engagierte eingeladen seien. Dies sei für Anfang 2020 geplant. „Um ihnen unsere Wertschätzung zu bekunden.“ Außerdem wolle man in dem Rahmen im bestens frequentierten Innenhof des Schlosses gut sichtbar eine Tafel aufhängen, auf der die Zustifter namentlich genannt werden.

Auch die Gemeindeverwaltung habe den Verein bei seinen Bemühungen und Vorbereitungen immer sehr unterstützt, betont Wolter. Sobald dies alles über die Bühne gegangen sei, werde man ein neues Kultur-Programm erstellen. Wolter würde sich dazu wünschen, dass die Kulturschaffenden der Gemeinde zusammenkommen, um gemeinsam Ideen und Projekte zu entwickeln.

Zwei weitere Wünsche hat der Vorsitzende zudem: „Dass wir die Zustifter für die 3000 Euro noch finden und weiterhin so große Bereitschaft in der Bevölkerung haben, uns bei unseren Aktivitäten fürs Wasserschloss zu unterstützen. Das ist für uns Motivation und Ansporn.“

Birgit Lang

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