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Taufkirchen: Hochgenuss auf der Schlosswiese

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Von: Birgit Lang

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Bestes Wetter, beste Unterhaltung, beste Stimmung: Das Sommerfest auf der Taufkirchener Schlosswiese kam sehr gut an. Am Samstag spielte die Band „Die Meschpoke“ für die zahlreichen Besucher unter freiem Himmel.
Bestes Wetter, beste Unterhaltung, beste Stimmung: Das Sommerfest auf der Taufkirchener Schlosswiese kam sehr gut an. Am Samstag spielte die Band „Die Meschpoke“ für die zahlreichen Besucher unter freiem Himmel. © Birgit Lang

Hunderte Taufkirchener ließen sich am vergangenen Wochenende beim dreitägigen Sommerfest unterhalten. Ein Hochgenuss auf der Schlosswiese - mit viel Kultur und Kulinarik.

Taufkirchen – „Eine Prise Sonnenglück“ konnten die rund 250 Gäste des ersten „Sommerfestes auf da Schlosswies’n“ am vergangenen Wochenende in Taufkirchen tanken. Es war eine rundum gelungene, stimmungsvolle Veranstaltung, die anstelle des wegen der Pandemie ausgefallenen Neujahrsempfangs stattfand. Geht es nach Bürgermeister Stefan Haberl und den Besuchern, sollen weitere Sommerfeste folgen.

Schick angezogen, im sommerlichen Outfit, traf sich das „Who is Who“ zuerst an den Stehtischen, dann am kostenlosen Büffet, und bald danach an den eingedeckten Tischen und Biertischgarnituren zu einem gemütlichen Abend vor der traumhaften Kulisse des Wasserschlosses. Dazu gab es Musik von der Landshuter Band „Die Meschpoke“. Bei ihrer Musik und den herrlich interpretierten Coversongs tanzte das Publikum gerne mit.

Einige Gäste hatten sich auch Decken und Essen mitgebracht, um auf der Schlosswiese zu picknicken. Andere machten es sich auf den Holzliegen gemütlich, die vom Förderverein Wasserschloss gesponsert worden waren. Auch zum Sommerfest gab er eine Finanzspritze, ebenso die Stiftung Kommunitas – dafür dankte der Bürgermeister in seiner kurzen Ansprache. Auch den vielen Rettungskräften, die beim jüngsten Starkregen angepackt hatten, um die Sturmschäden zu beseitigen und dafür mitunter auch unfreundliche Worte ernteten, weil es manchem zu lange gedauert hatte.

„Ein nettes Wort oder eine aufmerksame Geste wären schöner gewesen.“ Denn es „braucht nicht viel, um die Welt ein bisschen herzlicher zu machen“, sagte Haberl. Der Klimawandel sei in der Gemeinde angekommen. Man habe den Klimaschutz im Fokus, betonte er und forderte alle auf, zusammenzuhelfen, um den Klimawandel abzuschwächen.

Taufkirchens Kulturreferent Christoph Puschmann freute sich nach der Corona-Zwangspause über dieses Wochenende mit Kulturprogramm für Jung und Alt – und „im Hintergrund thront das Wasserschloss“. Schon am kommenden Wochenende werde Jazz im Schloss zeigen, dass es wieder aufwärts geht mit der Kultur. Dann sind sechs Konzerte in drei Tagen geplant.

Das Schloss sei der ideale Standort für Konzerte und Kultur, betonte Puschmann und regte an, wieder die Seebühne in Angriff zu nehmen, wie dies das junge Ensemble Inszene im Jahr 2000 getan hatte.

Die sechs Männer von „Nurmana“ aus Inning am Holz hatten bereits am Freitag, wegen des schlechten Wetters im Bürgersaal, rund 90 Gästen einen unvergesslichen Abend mit herrlich arrangierten und intonierten Coversongs beschert. Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen begleitet von der Blaskapelle Moosen. Anschließend war Familiennachmittag mit Sommerliedern des Ottenhofener Sternschnuppe-Duos Margit Sarholz und Werner Meier.

Um die Bewirtung an der Schlosswiese kümmerten sich die Feuerwehr mit einem Getränkewagen, die Metzgerei Liebl, die Schlossgastronomie und die Fischbraterei Holzner. Für den Aufbau war der Bauhof zuständig. Die Gemeindemitarbeiterinnen Angela Kräutler und Renate Bauer mit ihrem Team hatten das Fest organisiert.

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