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Der neue Vorstand des Jugendzentrums Taufkirchen mit Vertretern der Gemeinde (v. l.): Anja Baumann (Kreisjugendring Erding), Thomas Unterreitmaier (Gemeindereferent für Familie und Soziales), Giuliano Caldiero (Vorsitzender), Korbinian Wegmann (Kassier), Johannes Aulechner (Kassenprüfer), Adrian Lehner (zweiter Vorsitzender), Samuel Maurer (Beisitzer), Anna Horbenko (Schriftführerin), Linda Lang (Beisitzerin), Michael Maurer (Kassenprüfer), Sosa Balderanou-Menexes (Referentin für Familie und Soziales) und Florian Spiegl (Beisitzer).

Neuer Vorstand will Räume schnell wieder zugänglich machen

100 000 Euro für Sanierung des Taufkirchener Jugendzentrums

Gemeinsam mit einem neu gewählten Vorstand fürs Jugendzentrum will die Gemeinde Taufkirchen die seit längerer Zeit anstehende Brandschutz-Sanierung im Jugendzentrum umsetzen. 

Taufkirchen – Gemeinsam mit einem neu gewählten Vorstand fürs Jugendzentrum will die Gemeinde Taufkirchen die seit längerer Zeit anstehende Brandschutz-Sanierung im Jugendzentrum umsetzen. 100 000 Euro sind dafür im kommunalen Haushalt eingeplant, informierte Bürgermeister Franz Hofstetter.

Die wohl arbeitsintensivste Maßnahme wird der komplette Abbruch und Neubau der Innenwände, die den aktuellen Brandschutzrichtlinien nicht mehr genügen. Derzeit können zwei davon betroffene Räume von den Jugendlichen nicht genutzt werden: der Filmraum und der Musikraum. Auch die Stromleitungen müssen neu verlegt werden.

22-jährige Giuliano Cladiero ist neuer Vorsitzender

Bei einem Treffen im Jugendzentrum wurde nach ein wenig Überzeugungsarbeit der 22-jährige Giuliano Caldiero einstimmig zum Vorsitzenden des Jugi – wie das Jugendzentrum von den Jugendlichen genannt wird – gewählt. Bereits in verschiedenen Vorstandsämtern war Adrian Lehner aktiv, nun übernimmt er die Stellvertretung. Die Finanzen des Vereines verwaltet wie bisher Korbinian Wegmann, Anna Horbenko wurde zur Schriftführerin bestimmt. Florian Spiegl, Samuel Maurer und Linda Lang wirken als Beisitzer mit, die Kasse wird von Johannes Aulechner und Michael Maurer geprüft.

Mit neuem Elan und einer engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde will das Team schnell dafür sorgen, dass wieder öffentliche Feiern möglich sind. Bis die Sanierung abgeschlossen ist, dürfen nur Privatpartys im kleineren Rahmen stattfinden, fast die einzige Einnahmequelle derzeit.

Jugi: Versammlungsort von jugendlichen Musikern

Essentiell und verbindend im Jugendzentrum ist Musik, viele der Mitglieder spielen ein Instrument. „Zum Jammen ist jeder willkommen“, warb Giuliano Caldiero um neue Gesichter. „Wir sind froh ums Jugi, in Taufkirchen gibt es sonst kaum einen Platz, an dem sich unsere Generation treffen kann, ohne gleich Geld ausgeben zu müssen. Das hier ist auch ein Rückzugsort, an dem man sich gegenseitig bei Problemen hilft“, fügte er an.

Die Freiheit, diesen Raum selbst zu gestalten, wollen die Jugendlichen auch nutzen – möglichst, ohne die Vereinskasse belasten zu müssen, wird nun die Küchenzeile ausgetauscht. Stets willkommen sind gespendete Möbel wie Barhocker, Sofas oder Sessel.

Fabian Holzner

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