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SC Moosen hat Vertrauen in Manfred Slawny

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Beim SC Moosen läuft alles prima. Manfred Slawny wurde in der JHV in seinem Amt bestätigt. Lob gab es für die gute Jugendarbeit.
Der neu gewählte Vorstand des SC Moosen (v.l.): 2. Vorsitzender Antonio Ostenrieder, Pressewart Martin Lechner, Schriftführerin Ulrike Schweiger-Empl und Vorsitzender Manfred Slawny. Im Bild fehlt Kassier Anita Huber. © Birgit Lang

Beim SC Moosen läuft alles prima. Manfred Slawny wurde in der JHV in seinem Amt bestätigt. Lob gab es für die gute Jugendarbeit.

Moosen – Schnell waren die Neuwahlen beim SC Moosen durchgezogen. Wahlleiter Andreas Seidl, der neue Abteilungsleiter Fußball, führte sie in der Jahreshauptversammlung des Sportclubs im Gasthaus Zuhr durch. Dabei gab es einige Veränderungen.

Einstimmig wurde dem Vorsitzenden Manfred Slawny wieder das Vertrauen ausgesprochen. Zu seinem neuen Stellvertreter wurde Antonio Ostenrieder gewählt. Er übernimmt das Amt von Harald Müdsam, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Ostenrieder war vorher 16 Jahre lang Abteilungsleiter Fußball gewesen. Wiedergewählt wurde in Abwesenheit Kassier Anita Huber. Für Schriftführerin Anita Körbl, die sich nicht mehr für diesen Posten aufstellen ließ, übernahm vorübergehend Ulrike Schweiger-Empl, die Leiterin der Abteilung Aerobic & Fitness, diese Aufgabe vorübergehend. Der neue Pressewart ist Martin Lechner, der Slawny ablöste. Kassenprüfer bleiben Hans Kranich und Hermann Hinterwimmer.

Der Vorsitzende berichtete über ein Vereinsjahr unter außergewöhnlichen Umständen und begrüßte erstmals den neuen Bürgermeister Stefan Haberl in der Runde. Die Mitgliederzahl liege „taufrisch“ bei 1109 Personen, „noch zwei mehr, dann haben wir eine Schnapszahl“, die gerne Haberl einnehmen würde, wie er nachher verriet. Relativ ausgeglichen sei der Anteil zwischen den 630 männlichen Mitgliedern (Erwachsene 460/Jugend 170) und den 479 weiblichen (331/180. „Diverse haben wir momentan noch Null.“ Größte Abteilung im SCM sei Aerobic & Fitness (395), gefolgt von Fußball (302), Ski (297), Tennis (204) und den Stockschützen (93), informierte der Vorsitzende, wobei es hier Doppelmitgliedschaften gebe.

Der letztjährige Adventsmarkt mit dem neuen Verkaufsstand sei ein großer Anziehungspunkt und Erfolg gewesen. Auch die beiden Weihnachtsfeiern, in denen in Hubenstein unter dem Motto „70 Jahre SC Moosen“ die vier noch lebenden Gründungsmitglieder Georg Mundigl, Hermann Holzner, Hermann Obermaier und Ad Lanzinger geehrt wurden. Gut besucht sei der Sportlerball mit der Band Tetrapack von Spieler-Trainer-Sänger Maxi Bauer gewesen.

Auch das Fußball-Hallenturnier in Taufkirchen sei laut Slawny wieder sehr gut gelaufen und eine Möglichkeit, bei der sich der SCM präsentieren und zeigen könne, was er draufhabe. Nun stehe eine Pause an, heuer aber nicht nur wegen Corona, sondern auch weil die Dreifachturnhalle in Taufkirchen abgerissen worden sei. „Bis sie uns wieder zur Verfügung steht, wird es ein paar Jahre dauern“, meinte Slawny, auch in seiner Funktion als 3. Bürgermeister.

Nach dem Lockdown sei das Sportgelände „völlig verwaist“ gewesen, für Slawny ein „schmerzender Anblick“. Die erste Abteilung, die wieder ins Tagesgeschäft eingetreten sei, sei Tennis gewesen, danach der Fußball. Anfangs wurde kontaktlos trainiert, dann erste Freundschaftsspiele ohne Zuschauer ausgetragen. „Auf dem Fußweg haben zufällig ein paar Leute zugeschaut“, meinte er und, dass das Sportgelände groß genug sei, dass man sich nicht gegenseitig auf die Füße steige. Auch einige Jubilare habe man zum Geburtstag besucht, nur bei Ella Zuhr, der Wirtin, sei dies wegen Corona nicht möglich gewesen, was er sehr bedauerte.

Die Vorschau des SCM-Chefs fiel eher traurig aus: Adventsmarkt, Weihnachtsfeiern und Sportlerball seien abgesagt. „Wir können nur hoffen, dass es im Frühjahr wieder besser wird.“

In Stellvertretung von Kassier Anita Huber berichtete Slawny auch über ein finanziell solides Vereinsjahr für den Hauptverein. Die Schulden für den Vereinsneubau könnten um 10 353 Euro abgebaut werden und stehen aktuell bei 110 096 Euro. „Wir sind auf seinem sehr gesunden Weg.“

Bürgermeister Haberl erklärte in seinem Grußwort, dass die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und der Gemeinde so weitergehen soll, wie bisher. Als dritter Bürgermeister sei Manfred Slawny eine Bereicherung für Moosen und man könne stärkere Brücken für den Ort und den Sportverein bauen. Er dankte allen Ehrenamtlichen und pickte sich als Beispiel Uli Schweiger-Empl heraus, die als Abteilungsleiterin Aerobic & Fitness den Tag des inklusiven Turnens mit ihrem Team in Moosen organisiert habe. Die hohe Mitgliederzahl strahle über den ganzen Landkreis hinaus, „das ist euer Verdienst und eure Arbeit“.

Gerne investiere die Gemeinde in die Jugend- und Sportförderung, sprich die Plätze. Für den SCM seien es insgesamt 8800 Euro. Slawny erklärte als Ex-Sportreferent, dass man pro jugendliches Mitglied aktuell zehn Euro von der Gemeinde erhalte. „Das tut den Vereinen gut und motiviert Jugendarbeit zu machen. Die Jugendlichen haben bei uns ein sehr gutes und großes Angebot“, meinte er und dankte allen Übungsleitern, die „unglaubliches leisten und fast schon Sozialarbeit zu sehr niedrigen Preisen machen“. 

Birgit Lang

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