Parkplatzeröffnung: Verwaltungschef Konrad Karbaumer, Bürgermeister Franz Hofstetter, Gerlinde Hilger, Bauamtsleiter Günter Mayr und Bauhofchef Bernhard Osterloher (v.l.). Foto: mel

An der Kellerstrasse

Taufkirchen schafft mehr zentrumsnahe Parkplätze

Taufkirchen – „Simpel, einfach, aber sehr wirkungsvoll. So bewertet Bürgermeister Franz Hofstetter die Erweiterung des Parkplatzes an der Kellerstraße.

In nur einer Woche Bauzeit wurde er um 29 auf insgesamt 60 Stellplätze erweitert. Bei der offiziellen Eröffnung wurde symbolisch ein Band durchschnitten. Ausgeführt wurde die Erweiterung in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Bauhof und der Firma Hilger aus Großschaffhausen. Die Bauleitung oblag der Gemeinde. Die Baukosten lagen bei 25 000 Euro, also äußerst günstig, meinte Bürgermeister Hofstetter. Denn es wurde nur aufgekiest.

Bereits seit 1996 verfüge die Gemeinde über ein Parkplatzkonzept, sagte Verwaltungsleiter Konrad Karbaumer. Aktuell habe man 509 öffentliche Stellplätze im Zentrum, dazu kämen noch die Stellplätze am Volksfestplatz, die fußläufig in zehn Minuten zu erreichen sind. Und es sollen noch mehr im Zentrum werden, wenn möglich. Im Rahmen des Projekts „Lebendige Ortsmitte“ wurde eine Untersuchung gemacht. Ergebnis: Taufkirchen braucht zusätzliche, zentrumsnahe Stellplätze, gerade auch im Hinblick auf die städtebaulichen Entwicklung und die innerörtliche Verdichtung, sagte Hofstetter. Der Parkplatz hinter dem Rathaus sei schon von den Mitarbeitern der Gemeinde und der Bank belegt. Auch der Stellplatz an der Kellerstraße sei schon oft an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen, fügte Bauamtsleiter Günter Mayr an. Durch fast doppelt so viele Parkplätze entzerre sich das Ganze nun ein bisschen. Ähnlich sieht es mit anderen Parkplätzen aus.

Die Gemeinde ist deshalb nur auf der Suche nach neuen Möglichkeiten für Stellplätze. Gleichzeitig versucht sie, die vorhandenen zu optimieren. Hofstetter nannte als Beispiele den Feuerwehrparkplatz und den Busbahnhof, wo neue Gebäude geplant sind und in diesem Zusammenhang vielleicht auch neue Parkplätze im Zentrum entstehen könnten. Notwendig würden diese zudem durch den Neubau der Schule und der Mehrzweckhalle, wo künftig mehrmals im Jahr größere Veranstaltungen stattfinden werden.  mel

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