„Combat 18“: Seehofer mit radikaler Entscheidung - Razzien in mehreren Bundesländern

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Besser sichtbar sind die neuen Stoppschilder. Im Hintergrund zu sehen: Messarbeiten für den Bau eines Kreisverkehrs. 

So soll die Todeskreuzung bei Johannrettenbach sicherer werden

Reflektierende Stop-Schilder sind schon aufgestellt. Aber kommt auch ein Kreisverkehr? Auf jeden Fall haben dafür schon Messarbeiten stattgefunden.

Johannrettenbach – Spätestens, als dort im Mai eine 48-jährige Busfahrerin bei einem Unfall ums Leben kam, war für viele klar: Die gefährliche Kreuzung an der ED 13/ED 26 bei Johannrettenbach muss zusätzlich gesichert werden. Bürger fordern einen Kreisverkehr, das Staatliche Bauamt sah dafür zunächst keine Notwendigkeit. Nun laufen die Planungen aber doch. Einige Sofortmaßnahmen hat das Landratsamt schon in Auftrag gegeben.

So waren kürzlich zwei Mitarbeiter eines privaten Planungsbüros vor Ort, um in allen vier Richtungen auszumessen, ob die notwendigen 250 Meter für einen Kreisel vorhanden wären. Beauftragt worden waren die Männer vom Staatlichen Bauamt. Zuvor hatte schon eine Besichtigung mit Landrat Martin Bayerstorfer, dem Kreisausschuss und der Polizei stattgefunden.

Die nun angeordneten Maßnahmen gehen laut Landratsamt auf eine verkehrsrechtliche Anordnung vom 21. Oktober zurück. Darunter sind fest installierte Blinklichter, die in Auftrag gegeben worden seien. „Das Staatliche Bauamt meldet uns, sobald die Blinklichter angeschafft und installiert werden können. Eine zwischenzeitliche mobile Blinklichtanlage (Akkubetrieb) wird im Moment durch das Staatliche Bauamt Freising geprüft“, erklärt Claudia Fiebrandt-Kirmeyer, Sprecherin des Landratsamts, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Dazu kommen Geschwindigkeitsbeschränkungen und besser sichtbare Stoppschilder samt Vorwegweisern. In den Fahrtrichtungen Buchbach und Taufkirchen sind die Schilder „Zulässige Höchstgeschwindigkeit 70“ aufgestellt worden. Außerdem wurden in Fahrtrichtung Buchbach der nächste Vorwegweiser und die Ortshinweistafel „Johannrettenbach“ zur besseren Sichtbarkeit versetzt.

Das Vorfahrtsschild in Richtung Hampersdorf ist ebenfalls zur besseren Sichtbarkeit versetzt und in Fahrtrichtung Taufkirchen die Zeichen „Stop“ erneuert und höher gesetzt worden. Ferner seien die Stoppschilder in Fahrtrichtung Buchbach erneuert und auf gelb-fluoreszierenden Trägerflächen aufgestellt worden.

Angeordnet, allerdings von der Straßenmeisterei noch nicht umgesetzt: In beiden Fahrtrichtungen soll das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ durch das Verkehrszeichen „Stop“ ersetzt und 150 Meter vorher das Verkehrszeichen „Stop 150 Meter“ aufgestellt werden. Die Zusatzschilder „150 m“ seien gerade beschafft worden.

Der Vorwegweiser in Fahrtrichtung Buchbach soll ebenfalls noch versetzt werden, damit er nicht mehr durch Buschwerk verdeckt wird. Auch das soll die Straßenmeisterei Taufkirchen zeitnah erledigen.

Birgit Lang

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