Ein tolles Ambiente bot das Wasserschloss in Taufkirchen wieder beim Tauf-Kirtamarkt. Die Besucher konnten entspannt von Stand zu Stand schlendern.
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Ein tolles Ambiente bot das Wasserschloss in Taufkirchen wieder beim Tauf-Kirtamarkt. Die Besucher konnten entspannt von Stand zu Stand schlendern.
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Tolles Angebot beim Tauf-Kirtamarkt in Taufkirchen.
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Tolles Angebot beim Tauf-Kirtamarkt in Taufkirchen.
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Tolles Angebot beim Tauf-Kirtamarkt in Taufkirchen.
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Tolles Angebot beim Tauf-Kirtamarkt in Taufkirchen.
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Tolles Angebot beim Tauf-Kirtamarkt in Taufkirchen.
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Tolles Angebot beim Tauf-Kirtamarkt in Taufkirchen.

Buntes Angebot am Wasserschloss

Tauf-Kirtamarkt mit den „Besten der Besten“

In aller Ruhe konnten sich die Besucher des Tauf-Kirtamarkts am Samstag ein Bild über das Angebot der über 40 Aussteller machen. Vieles gab es zu entdecken unter den Unikaten von Schmuck über Kleidung und Keramik bis hin zu Kostbarkeiten aus Holz oder Papier.

Taufkirchen – Vize-Bürgermeister Christoph Puschmann verwies bei der Begrüßung zum Tauf-Kirtamarkt Am Wasserschloss auf Vielfalt und Qualität der Waren. Hauptorganisatorin Angela Kräutler von der Gemeinde habe einfach „ein Händchen dafür, die Besten der Besten herauszufiltern und sie nach Taufkirchen zu locken“. Dafür überreichte er ihr beim Sektempfang mit geladenen Gästen einen Blumenstrauß.

Unter diesen „Besten der Besten“ befand sich beispielsweise Joyce El Allam, die aus Wolle, Hanf, Sisal und Baumwolle wunderschöne Rope Baskets näht, also Gefäße in verschiedenen, traditionellen, organischen Formen, die als Brot- oder Wäschekorb ebenso wie als reine Deko verwendet werden können. Kleine Sammelkörbchen verkaufte sie zugunsten eines Projekts von Plan International für sauberes Wasser in Ghana.

Gleich daneben hatte ihre Freundin und Designerin Theresa Numberger, ebenfalls aus Forstinning, ihren Stand für zeitlose Mode aus Walk, der aus Südtirol stammt und ein Nachhaltigkeitszertifikat hat. Viele Stammkunden können es gar nicht abwarten, sich bei ihr alle Jahre mit einem neuen Lieblingsstück einzukleiden, sei es eine Jacke, eine Stola oder ein gepatchter Schal. Schlicht-moderne, aber trotzdem trachtige Janker und Jacken aus Tirol, Tücher und Röcke aus Merinowolle und selber getöpfertes Geschirr hatte Marika von Daak aus Egling dabei.

Auch Nützliches und Schönes gab es zu entdecken, unter anderem die französische Butterdose von Andrea Maierthaler aus Kienraching. Die zweiteilige Keramik hält Butter im Wasserbad streichzart und zugleich kalt. Und das ganz ohne Kühlschrank, also komplett strom- und FCKW-frei. Einige der Kunsthandwerker zeigten auch, wie sie ihre Kostbarkeiten fertigen. Gabriele Huber aus Bad Tölz fädelte aus Silber-Kordonette-Draht, Swarowski-Steinen und Perlen Filigranes wie Haarnadeln für den Kopf. Ihre Freundin Christine Weichenrieder aus Azbach führte vor, wie sie Gebetsbuchpapier mit Goldschnitt zu Krüllarbeiten in verschiedenen Ornamenten dreht. Diese Einzelteile verarbeitet sie akribisch mit vielen anderen zu zarten Klosterarbeiten. Goldschmiedin Heidi Besslich aus Taufkirchen fertigt aus Ossa-Sepia-Schalen, also Rückenknochen des Tintenfisches, Mimosensamen oder Strandblumen einzigartige Schmuckstücke.

Begeistert waren die Aussteller von der herzlichen Aufnahme durch die Gemeinde. Jeder bekam als Gastgeschenk eine Flasche Schloss-Wein und Schokolade. In anderen Märkten sei dies nicht üblich, meinten sie. Für Schmalzgebackenes in Form von Kirta-Nudeln, Apfelkücherl, Auszogne oder Schuxen sorgten die Bäckerinnen des Moosener Bauernmarktes, an dessen beiden Ständen sich Schlangen bildeten. Gemütlich konnten die kulinarischen Genüsse, auch die des La-Barca-Teams von der Schlossgaststätte, auf der sonnigen Terrasse verspeist werden. Dazu spielte wieder die Familie Ernst auf, die den ganzen Tag musizierend durch den Markt wanderte.

Am Sonntag bot der Oase-Lebenskreis zudem Führungen durch die historisch bedeutende Schlosskappelle, Kutschenfahrten durch den Schlosspark und Kinderbetreuung an. An beiden Tagen konnten die Besucher auch in der Filz-Fussel-Werkstatt kreativ werden oder den Klöpplerinnen über die Schulter schauen. Das gute Herbstwetter trug zudem zum Gelingen des 6. Tauf-Kirtamarktes bei. 

Birgit Lang

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