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Alle bereit: Die Verantwortlichen stoßen vor dem Sudhaus der Brauerei mit Festbier auf das 57. Taufkirchener Volksfest an.

57. Taufkirchener Volksfest

Überschäumende Begeisterung bei der Bierprobe

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Wenn das 57. Taufkirchener Volksfest nur halb so schön wird, wie die Bierprobe im Boveda, dann dürfen sich die potenziellen Gäste schon mal freuen.

Taufkirchen – Die Redner lobten nicht nur das süffige Bier mit 5,9 Prozent Alkohol und 13,3 Prozent Stammwürze, es herrschte fast schon überschäumende Begeisterung bei der Vorausschau auf die zehn Festtage vom 7. bis 16. Juli.

Braumeister Thomas Drechsel bekam das Grinsen kaum mehr aus dem Gesicht. Sein Festbier scheint wieder einmal voll den Geschmack getroffen zu haben. Er schwärmte dafür von der neuen Homepage www.volksfest-taufkirchen.com. „Da wenn du dich durchklickst, das ist eine Mischung aus ,Um Gottes willen’ und ,Heid gäh i nimmer hoam’“, meinte er. Die Vorbereitung aufs Volksfest sieht der Braumeister als „positiven Stress“.

„Die Festwirte machen das mit Leib und Seele“, sagte Bürgermeister Franz Hofstetter und fasste zusammen: „Wir wollen, dass es uns gut geht und dass es den Gästen gut geht.“ Landrat Martin Bayerstorfer meinte: „Ein Volksfest, das den Namen Volksfest auch verdient, muss hart erarbeitet sein.“ In Taufkirchen merke man, „was Leidenschaft bei einem Volksfest ist“.

Für die Festwirte Jell, die heuer zum 20. Mal die Gäste auf dem Volksfest bewirten, sprach Franz Jell, der kurz das Programm vorstellte. Sie würden nicht in Aktionismus verfallen und ständig etwas ändern, sagt er. „Was gefällt, das bleibt.“ Neu sei heuer das Dirndl- und Burschenvereinstreffen am 12. Juli. Sehr viele solcher Vereine würden derzeit gegründet. „Das ist kein Fasching, das ist bayerische Identität“, stellte der Festwirt fest.

Christine Aulechner, die bei der Gemeinde zuständig ist und heuer zum zehnten Mal das Volksfest organisiert, freute sich über „die unglaubliche Verlässlichkeit“ im gesamten Team.

Neu sind heuer Uta und Bertl Wegmann von der BJ-Ranch mit ihrer Weißbier-Hüttn, wo es auch heimische Ochsen gibt. „Wir wollen den Spagat probieren und bayerische Tradition in unser Ranch-Leben einfließen lassen“, kündigte Bertl Wegmann an.

Nach den beiden Volksfestreferenten Thomas Unterreitmeier („Es ist schön, wenn man die Freude in den Gesichtern der Besucher sieht“) und Stefan Haberl („Bier bleibt wesentlicher Bestandteil eines Volksfestes“), hatte Vize-Bürgermeister Christoph Puschmann das Schlusswort. Der Zahnarzt erklärte, dass Hopfen eine beruhigende Wirkung habe und erklärte die Wirkungsgrade des Hopfengetränks Bier: „Eine Mass wirkt als Beruhigungsmittel, drei Mass wirken als Schmerzmittel und fünf Mass als Narkotikum.“ Auch er freue sich schon riesig auf das 57. Taufkirchener Volksfest, und er fasste zusammen: „Volksfest ist Urlaub dahoam.“ Wolfgang Krzizok

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