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Appell an die Mitglieder: Vorsitzender Erhard Weiher (stehend) und Kassier Andreas Orthuber (sitzend, r.) schlugen eine Beitragserhöhung vor. 

Gartenbauverein Moosen

Das Vereinsvermögen schrumpft

Moosen – Mit einem ansprechenden Jahresprogramm möchte der Vorstand des Gartenbauvereins Moosen nicht nur die vorhandenen Mitglieder, sondern auch möglichst viele neue begeistern. Bei der Jahreshauptversammlung stellte Vorsitzender Erhard Weiher die geplanten Themen vor.

Auch eine Beitragserhöhung und eine Satzungsänderung wurden bei dem Treffen im Gasthaus Zuhr behandelt. Als nächster Termin stehe die Ehrung von Mitgliedern am 6. April an, die seit 30 Jahren beim Verein sind. Eine Maiandacht am Wegkreuz nach Maiselsberg, wo die neue Figur und das renovierte Wegkreuz geweiht werden, ist am 4. Mai, um 19 Uhr geplant. Danach gibt es beim Stammtisch beim Zuhr wieder Jungpflanzen zu erwerben oder zu tauschen. „Radeln wer mag“ und Sommerratsch zum Permeringer Hof sind am 3. August angesagt und am 17. September ein Ausflug zu den Hermannsdorfener Landwerkstätten nach Glonn. Ein Vortrag über Homöopahtie mit Schwester Elvira aus Kloster Moosen dürfte am 5. Oktober auch interessieren.

Über den Kassenbestand berichtete Andreas Orthuber. „Wir haben 500 Euro Miese gemacht“, erklärte er und stellte die „relativ übersichtlichen Einnahmen“ vor. Diese werden in erster Linie durch die Mitgliederbeiträge sowie den Verkauf von Vlies und Schneckenkorn erwirtschaftet. Die Einnahmen durch die Teilnahme beim Moosener Adventsmarkt wurden 2014 an die Familie Lorenz gespendet. Der Gewinn 2015 soll im Laufe des Jahres an den Wartenberger Verein Christkindl übergeben werden. Dem gegenüber standen Ausgaben unter anderem für den Vortrag „Grabgestaltung und Grabpflege“ an. Auch die Ausflüge seien nicht immer kostendeckend. „Unser Vermögen schrumpft“, erklärte Orthuber und fügte an: „Zum zweiten Mal in Folge hat ein deutlich negatives Ergebnis unser kleines Vereinsvermögen reduziert. Eine Beitragserhöhung wäre eigentlich schon im Vorjahr nötig gewesen.“ Ein Vollmitglied bezahle derzeit 15 Euro Jahresbeitrag. Davon würden 10 Euro für den Gartenratgeber und 2,71 Euro an den Landesverband abgeführt. „Uns bleiben 2,30 Euro“. Nun habe der Landesverband seine Umlage auf 3,50 Euro erhöht. Damit wären es sogar nur noch 1,50 Euro, also 158 Euro insgesamt, die beim Verein verblieben.

Der Vorstand schlug deshalb eine Erhöhung auf 22 Euro je Vollmitglied vor. Nach Abzug der Kosten für den Gartenratgeber koste die Mitgliedschaft somit einen Euro pro Monat mehr. Jedes weitere Familienmitglied zahle künftig sechs Euro, also 50 Cent mehr pro Monat. Insgesamt hätte der Verein dann Einnahmen in Höhe von 875 Euro, rechnete er hoch. Aktuell habe der Gartenbauverein 107 Mitglieder. Neue zu werben sei deshalb ein angestrebtes Ziel. „Wir sind ein ruhiger Verein und brauchen Junge. Wir haben kompetente Leute“, die gerne beraten und unterstützend Interessierten zur Seite stünden, auch wenn die Gärten immer kleiner würden, meinte Orthuber. Er bat die Anwesenden für den Verein und das Programm Werbung zu machen und auch den ein oder anderen zu einer Veranstaltung mitzubringen. Es würde auch ein Mitglieder-Taxi angeboten, für alle, die nicht mobil seien. Sie würden auf Anfrage vom Vorstand zu den Veranstaltungen abgeholt. Die Satzungsänderung war nötig um den gemeinnützigen Status weiterführen zu können. Sie wurde ebenso einstimmig beschlossen wie die Beitragserhöhung.  mel

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