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Knappe Kiste: Bastian Springer (l.) u nd sein Duett-Partner Denis Henning lieferten sich ein spannendes Battle. Moderatorin Lena Gercke fieberte mit. 

Gesangswettbewerb auf Pro Sieben/SAT1

Voice of Germany: Bastian Springer aus Taufkirchen nur mit Glück weiter

Taufkirchen - Zu viel gesoffen? Diese Frage stand nach Bastian Springers Auftritt bei The Voice of Germany im Raum. Dabei hatte die raue Stimme des Taufkircheners einen anderen Grund.

TaufkirchenDamit hatte wohl keiner gerechnet. Der Taufkirchener Bastian Springer musste sich nach seinem Battle bei „The Voice of Germany“am Donnerstagabend seinem Gegner Denis Henning geschlagen geben, obwohl er von den Juroren Alice Merten und Rea Garvey gelobt worden war. Aber aus der Musikshow rausgeflogen ist Springer noch nicht.

Der 21-jährige Make-up-Artist und Henning (36) sangen im Duett den Song „Too Good at Goodbyes“ von Sam Smith. Ihr Coach Sido freute sich danach: „Toll, dass ich meinen Kollegen mal zeigen konnte, was ich für Granaten im Team hab’.“ Jurorin Merton meinte, dass Bastian sehr gefühlvoll gesungen habe. Auch Coach-Kollege Garvey erkannte „mehr Besonderheit in Bastian“. Dann fragte er Sido, ob der Taufkirchener in den Proben besser geworden sei. Sido antwortete: „Ja, aber ich glaub, er war saufen.“ Damit wendete sich das Blatt für Bastian. Der schaute verwundert und konterte: „Ich war Tee und Honig saufen.“

Merten fragte: „Wann warst du den feiern?“ Der Taufkirchener sagte, er jamme mit den anderen Talenten immer und sei deshalb stimmlich etwas angeschlagen. Garvey zeigte Verständnis und meinte, wenn so viele Musiker zusammen seien, könne man sich dem Feiern nicht entziehen. Aber Sido blieb knallhart: „Ich glaub’, du hast es dir heute verkackt mit feiern.“ Dann schickte er Henning in die nächste Runde. Dank des „Steal Deals“ landete Springer aber im Team von Jurorin Merton.

Im Gespräch mit der Heimatzeitung versicherte der Taufkirchener gestern: „Ich habe keinen Tropfen getrunken. Meine Stimme hat nur unter dem Probenstress, dem vielen Singen und Jammen gelitten, aber nicht wegen Alkoholgenuss.“ Den ganzen Hype, der jetzt um seine Person gemacht werde, oder ihn als „Suffkopf“ hinzustellen, wie es etwa die BILD-Zeitung mache, finde er schon heavy. Aber Springer meint gelassen: Schlechte Publicity sei auch Publicity. „Ich habe die Wahrheit gesagt.“ Sido sei er nicht böse, er habe es sicher lustig gemeint.

Wie es weitergeht, ist am morgigen Sonntag bei „The Voice of Germany“ um 20.15 Uhr auf SAT1 sehen. (Birgit Lang)

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