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Draußen trocken, drinnen etwas nass: Bürgermeister Franz Hofstetter hat heuer beim ozapfa etwas gepritschelt.
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Nach dem offiziellen Bieranstich tanzte die Trachtenjugend der Gebensbacher Trachtler auf der Bühne.
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Gelungener Auftakt

Vom Volksfestauszug ist selbst das Wetter begeistert

Es war eine Zitterpartie bis zur letzten Minute, aber alles, auch die Regenwolken, lösten sich in Wohlgefallen auf. Der Festauszug zum Taufkirchener Volksfest am Samstag war schön wie eh und je.

Von Birgit Lang

Taufkirchen – Dass trotz schlechter Wetterprognosen alle kamen und beim Auszug mitgingen, ist schon etwas Besonderes und „spiegelt das gute Vereinsleben in Taufkirchen wider“, freute sich Bürgermeister Franz Hofstetter. Für ihn war es ebenfalls etwas ganz Besonderes: Denn es war der letzte Volksfestauszug, den er als Schirmherr und Bürgermeister beiwohnte. Begleitet wurde er von Frau Gabi und seinen Enkelkindern. Für die dreijährige Tilda und den vierjährigen Pepe war es sehr aufregend, denn sie hatten von Mama und Papa extra eine kleine Lederhose bekommen. Und sie dürften von der Kutsche oder auf dem Arm vom Opa das Treiben und die großen Rösser beobachten. „Die beiden wachsen damit auf, dass man am Volksfest etwas Besonderes anzieht und man dort auch Karussell fahren kann“, sagte Hofstetter.

Nach dem offiziellen Bieranstich tanzte die Trachtenjugend der Gebensbacher Trachtler auf der Bühne.

Damit sind sie nicht die Einzigen, denn fast jede teilnehmende Gruppe hatte Kinder dabei, sei es der OASE-Naturkindergarten in orangen Shirts und Naturblumensträußen, die Schützenvereine mit ihren Taferlkindern, die Sportvereine mit ihrem Nachwuchs im Dress oder die Gebensbacher Trachtler, die alle Jahre mit ihrer Kindergruppe der Hingucker schlechthin sind. Ja sogar die Schäffler hatten zwei strahlende Minis mitgebracht, die ihr ältester Schäffler, Alois Sinseder, auf einem kleinen Anhänger mit Fass mit einem Rasenmäherbulldog bis zum Festplatz zog.

Es hatte schon etwas sehr Bewegendes, als die Bürger aus allen Himmelsrichtungen der Gemeinde zum Busbahnhof/Attinger Weg strömten. Viele hatten noch schützende Regenschirme aufgespannt, andere, wie die Wanderfreunde, waren in wasserdichte Regenjacke eingepackt. Hans Huber von der Himolla-Blaskapelle hatte sogar eine ganze Schachtel mit Regenüberhängen dabei, die seine Musikerfreunde im Notfall überstülpen hätten können. Aber das war ja nicht nötig. Denn der Himmel riss auf und das Wetter hielt wenigstens zwei Stunden lang.

Nach dem sich alle der rund 60 Vereine und Fußgruppen eingefunden hatten, setzte sich der Zug in Bewegung, angeführt wie schon in den Vorjahren von Volksfestorganisatorin Christine Aulechner und den beiden Volksfestreferenten Stefan Haberl und Thomas Unterreitmeier. Ebenfalls hat es Tradition, dass die Himolla-Blaskapelle, heuer im feschen roten Outfit, als erste der vier Kapellen den Marsch dazu angab. Ebenso farbig und sehr prachtvoll präsentierten sich gleich dahinter die Schäffler in ihren hellroten Jacken, schwarzen Kniebundhosen, weißen Strümpfen, Lederschurz, grünen Kappe und Buchsreifen im synchronen Schritt, der anderen Gruppe fehlte. Immer wieder ein imposanter Hingucker waren der Fasswagen der Brauerei, der von vier prachtvollen Rössern gezogen wurde, und die elf Kutschen mit ihren Gespannen, in denen die Honorationen vom Busbahnhof über den Attinger Weg, den Marktplatz und die Kellerstraße bis zum Festplatz nach Hilpolding kutschiert wurden. Angeführt wurde jeder der vier Züge von einer Blaskapelle, diese kamen aus dem Holzland, Buchbach und Velden.

Auch die schmucken Holzlandböllerschützen fehlten natürlich nicht. Anders als sonst war nur, dass sie mit ihren ohrenbetäubenden Salutschüssen dieses Mal schon vor dem Anzapfen das Volksfest ankündigten, aus Angst, dass es doch noch vorher regnen könnte. Eine winzigkleine Dusche gab es hingegen im Bierzelt, als der Bürgermeister mit drei gezielten und einem Sicherheitschlag das erste Bierfass anzapfte. Nach dem Hofstetter allen Gästen eine schöne Wiesnzeit wünschte, betraten die Gebensbacher Trachtler mit ihrer Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen sowie die Showfunken die Bühne, um Kostproben ihrer Tanzkünste vorzuführen.

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