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Viel Erfolg: Schulamtsleiterin Marion Bauer (r.) begrüßte die zukünftige Rektorin der Grundschule Moosen, Franziska Nittschalk, mit einem Blumenstrauß.

Grundschule Moosen

Weger geht, Nittschalk kommt

Moosen - Wechsel an der Grundschule Moosen. Rektorin Anneliese Weger geht zum Halbjahreswechsel in Ruhestand. Ab 1. August übernimmt ihre Nachfolgerin. Die wurde jetzt vorgestellt.

„Wir freuen uns, dass wir so eine kompetente Kollegin für uns gewinnen konnten“, waren die Worte von Schulamtsleiterin Marion Bauer, als sie die Neubesetzung der Schulleitung für die Grundschule Moosen bekannt gab.

Ab dem 1. August 2017 tritt dort Franziska Nittschalk als neue Schuldirektorin ihr Amt an, da Rektorin Anneliese Weger zum Halbjahreswechsel dieses Schuljahres in Ruhestand geht. „Während des zweiten Halbjahres wird die Schule dann noch vom stellvertretenden Direktor Erwin Hausmann kommissarisch geleitet“, erklärte Bauer. Mit Nittschalk sei für eine geeignete Nachfolgerin gesorgt. Seit dem Schuljahr 2015/16 ist sie als Konrektorin an der Carl-Orff-Grundschule in Altenerding tätig.

Die 41-jährige Nürnbergerin weist vielfältige Berufserfahrungen auf: Während Nittschalks Studium aufs Grundschullehramt begann sie nebenbei mit dem Studium der französischen Sprache. Nach dem Abschluss arbeitete Nittschalk als Lehrerin an der École matérnelle und der École primaire in Straßburg. „An meinem ersten Tag dort stand ich vor einer Klasse, bestehend aus lauter Dreijährigen. Aber die haben im Unterricht schon erstaunlich gut mitgemacht. Das war sehr faszinierend für mich“, erzählte Nittschalk. Von 2004 bis 2011 kam sie dann zurück nach Deutschland, genauer gesagt an die Grundschule St. Lantbert in Freising, um dort ihre berufliche Laufbahn als Lehrerin fortzusetzen. „Ich war echt glücklich, als ich erfahren habe, dass ich nach Freising kann. Mir gefällt nämlich der oberbayerische Dialekt so gut“, sagte die Fränkin. Nebenbei leitete die zukünftige Rektorin von 2006 bis 2012 normale und erweiterte Kooperationsklassen. Von 2008 bis 2011 hatte sie eine zusätzliche Abordnung an die Realschule zur Differenzierung und Förderung im Fach Deutsch. Außerdem gründete Nittschalk die Fortbildungsreihe „Entwicklungskreis“ mit dem Schulamt Freising: „Ich war auch mal Dozentin für Psychologie, Pädagogik, unter anderem auch Schulpädagogik. Damit stand ich zwar anfangs auf Kriegsfuß, aber mit der Zeit konnte mein Interesse dafür geweckt werden.“

Für ihre zukünftige Stelle haben Nittschalk und Schulamtsleiterin Bauer schon Pläne. „Wir werden in diesem Schuljahr noch einen Elternabend an der Grundschule Moosen organisieren, bei dem sich Frau Nittschalk offiziell auch beim Kollegium vorstellen kann“, sagte die Schulamtsleiterin. „Außerdem wird sie sich im zweiten Schulhalbjahr, wenn Anneliese Weger aus dem Dienst tritt, schon einmal, an der Seite von Erwin Hausmann, in der neuen Schule einleben können. Dies natürlich neben ihrer momentanen Stelle, als Konrektorin.“ Außerdem wies Bauer darauf hin, dass an der kleinen Grundschule mit derzeitig 92 Schülern, aufgeteilt in fünf Klassen, nicht nur verwaltungstechnische Aufgaben auf Nittschalk zukommen werden. Sie werde auch noch viel am Unterricht beteiligt sein.

Im Schuljahr 2017/18 möchte sich die Nürnbergerin das ganze Schulleben in Ruhe anschauen und herausfinden, wie dort alles abläuft, um „mit allen Beteiligten zu überlegen, was man an der Schule eventuell ändern könnte, um jedes Kind individuell fördern zu können.“ Nittschalk plant ebenfalls, „neue Impulse“ ins Schulleben einzubringen.

Zum Schluss sagte Bauer noch, dass die Stelle des Konrektoriats an der Carl Orff-Grundschule bald ausgeschrieben werde. Schließlich müsse dort auch für eine Neubesetzung gesorgt werden.

Liesa Pfort

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