Durchdachte Radwegbeschilderung: Verwaltungsleiter Konrad Karbaumer, Gemeindemitarbeiterin Verena Held, ADFC-Kreisvorsitzender Horst Weise und Bürgermeister Franz Hofstetter bei der Vorstellung. Foto: Weingartner

NEUE BESCHILDERUNG

Wegweisend für Radfahrer

Taufkirchen – Auch ortsunkundige Radfahrer finden künftig immer die richtigen Wege zu allen wichtigen Einrichtungen und Plätzen in ganz Taufkirchen. Möglich macht dies eine umfangreiche Radwegebeschilderung, die jetzt bei einem Pressegespräch vorgestellt wurde.

Von Anfang eingebunden war der Erdinger Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Dessen Vorsitzende Horst Weise lobte: „Ein wirklich durchdachtes Konzept.“ Federführend für die Planung und Umsetzung des Projekts war Gemeindeverwaltungsmitarbeiterin Verena Held. Sie berichtete, dass in enger Zusammenarbeit mit dem ADFC die Beschilderung entstanden sei. Damit habe man eine Nord-Süd und Ost-West Verbindung durch den Ort. Alle Strecken treffen sich an einen Punkt, erklärte Held, sodass alle Richtungen miteinander verbunden sind. Ein großer Schilderbaum befindet sich hinter der Grundschule. Insgesamt wurden 117 Schilder und Pfosten verbaut. Davon seien 61 kleine Zwischenwegweiser (Pfeile) und 56 große Tabellenwegweiser mit Richtungsbeschriftung, Ortsangaben und die Streckenlänge. Die Gemeinde habe dafür insgesamt 9133 Euro investiert.

Die Strecke West-Ost führt vom Radweg aus Erding durch die Josef-Martin-Bauer-Siedlung zur B 15 und Vilstalradweg weiter Richtung Dorfen. Die Strecke Nord-Mitte knüpft an den Radweg aus Richtung Hohenpolding/Landshut an. Sie führt hinter dem Gewerbegebiet vorbei zum Schulzentrum, Bürgerpark, Seniorenzentrum und weiter über die B 388 zur Strecke West-Ost in der Josef-Martin-Bauer-Siedlung. Die Strecke Atting-Hilpolding führt am Stephansbrünnlbach über den Bürgerpark zum Wasserschloss Richtung Volksfestplatz und weiter zum Vilstalradweg nach Velden.

Für den ADFC ist das Radwegkonzept Taufkirchens „landkreisweit beispielgebend“. Bürgermeister Franz Hofstetter hofft, dass jetzt im Ort vielleicht noch mehr auch mal das Fahrradl nützen. Jede Autofahrt weniger entlaste den Verkehr.  prä

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