So optimistisch wie möglich gehen die Organisatoren an das Projekt Adventsfenster (v. l.): Pressesprecherin Renate Bauer, Grafikerin Maria Färbinger, Vorsitzende des Gewerbevereins Christa Scholz, 2. BSG-Vorsitzender Thomas Unterreitmaier und Ulla Schreff von der Liedertafel, deren Vereinsmitglieder für die Bewirtung des Adventsmarktes gesorgt hätten, Konrad Karbaumer vom Heimatkundlichen Gemeindearchiv, Bürgermeister Stefan Haberl, Kulturreferent Christoph Puschmann und Rathausmitarbeiterin Caro Hendrych.
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So optimistisch wie möglich gehen die Organisatoren an das Projekt Adventsfenster (v. l.): Pressesprecherin Renate Bauer, Grafikerin Maria Färbinger, Vorsitzende des Gewerbevereins Christa Scholz, 2. BSG-Vorsitzender Thomas Unterreitmaier und Ulla Schreff von der Liedertafel, deren Vereinsmitglieder für die Bewirtung des Adventsmarktes gesorgt hätten, Konrad Karbaumer vom Heimatkundlichen Gemeindearchiv, Bürgermeister Stefan Haberl, Kulturreferent Christoph Puschmann und Rathausmitarbeiterin Caro Hendrych.

„Taufkirchen leuchtet“

Wieder kein Adventsmarkt in Taufkirchen, dafür Adventsfenster

Wegen der Corona-Pandemie muss „Taufkirchen leuchtet“ zum zweiten Mal in abgespeckter Form stattfinden.

Taufkirchen – Frust herrscht bei den Organisatoren von „Taufkirchen leuchtet“. Denn wie 2020 kann die akribisch geplante Großveranstaltung heuer wegen der besorgniserregenden Corona-Situation nur in abgespeckter Version stattfinden. „Es war eine gemeinsame Entscheidung unter allen Beteiligten“, betonte Bürgermeister Stefan Haberl beim Pressegespräch im Sitzungssaal.

Einfach sei es keinem gefallen, weil man schon ganz konkret in der Umsetzung für den Adventsmarkt gewesen sei und die Plakate druckbereit hatte. Es gebe zwar kein offizielles Verbot solcher Veranstaltungen, aber der Schutz der Bevölkerung und der Ehrenamtlichen gehe vor, sagte Haberl.

Man habe ein hervorragendes Konzept gehabt mit ausreichend Platz und einer nicht beengten Wegeführung. Dennoch: Wie schon 2020 wird es statt des Adventsmarktes nur einen Spaziergang zu 24 Adventsfenstern geben, die heimische Geschäfte ausstellen. In jedem ist ein Teil eines Lösungswortes zu entdecken, das in ein Kärtchen einzutragen ist. Diese liegen in Geschäften auf und werden im Gemeindeblatt Kompass verteilt.

Das Adventsrätsel sei genauso attraktiv wie im Vorjahr, erklärte Pressesprecherin Renate Bauer. Sie dankte der Gewerbevereinsvorsitzenden Christa Scholz, die sich dafür unermüdlich engagiert habe. Mit Unterstützung der Gewerbetreibenden und Dienstleister könne man Preise im Wert von 8000 Euro verlosen. Dies geschehe am 21. Dezember, damit man die Gewinner persönlich informieren könne. „Man muss sich schon ein bisschen anstrengen, um das sehr schwierige Lösungswort zu knacken“, erklärte Bauer.

Die Standorte der Adventsfenster stehen auf www.taufkirchen-leuchtet.de. Auch eine Krippen- und eine Luftbilderausstellung werde es im Festsaal und Nebenraum des Wasserschlosses geben. Konrad Karbaumer vom Gemeindearchiv erklärte, dass es sich um 60 großflächige Papierkrippen mit bis zu 100 Figuren handle, die Benno Hofbrückl aus Vilsbiburg zur Verfügung stellt. Zudem ermöglichen 300 Luftbilder einen Blick auf die Heimat aus der Vogelperspektive. Zu bestaunen ist dies an den vier Adventswochenenden sowie am 1., 2. und 6. Januar, freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr. Einlass nur mit 2G-Nachweis, FFP2-Maske und Personalausweis.

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