25 Jahre Gemeindekindergarten Taufkirchen 

Zum Jubiläum eine Reise um die Welt

Mit einem fröhlichen Fest und einer Reise um die Welt feierte der Taufkirchener Gemeindekindergarten sein 25-jähriges Bestehen. Von Anfang an dabei: Leiterin Jutta Krämer.

Von Birgit Lang

Taufkirchen – Nicht nur der Gemeindekindergarten selbst konnte jetzt 25. Jubiläum feiern. Auch Leiterin Jutta Krämer, denn sie ist von Anfang an dabei. Zum Fest begrüßte sie neben den Kindern und deren Eltern viele Gäste, darunter Vize-Bürgermeister Christoph Puschmann, Verwaltungsleiter Martin Bauer und seinen Vorgänger Konrad Karbaumer, der die Einrichtung durch alle Höhen und Tiefen unterstützt habe, wie Krämer lobte.

Auch Bauhofchef Bernhard Osterloher, selbst Vater eines Kindergartenkindes, war gekommen. Ihm dankte Krämer ebenfalls, weil er mit seinem Team immer helfe, auch wenn es manchmal ein paar Tage dauere. Familie Fürmetz sei als Eigentümerin des ehemaligen Schwarzbötzl-Anwesens sehr engagiert. So wurden unlängst neue Böden in den Gängen verlegt. Davon konnten sich die Gäste überzeugen. Sie sahen sich im Haus um oder blätterten in den Chroniken, die in der Küche auslagen.

Gefeiert wurde allerdings im Freien. Dies ließen sich auch einige ehemalige Kindergartenkinder und Mitarbeiter nicht entgehen. Gerne erinnerten sich an die hier verbrachten Stunden. 1993 waren in Taufkirchen zwei Erzieherinnen und die beiden Kinderpflegerinnen Maria Hecht und Maria Tristl, die bis heute hier arbeiten, tätig. Sie betreuten in zwei Gruppen 46 Kinder. Mittlerweile führt Krämer eine neunköpfige Mannschaft, in der nicht immer Konsens herrsche, aber konstruktiv diskutiert werde, betonte sie. Dies sei für die Kinder immer positiv.

Die Mädchen und Buben standen im Mittelpunkt der Feier. Sie hatten sich bestens auf diesen großen Tag vorbereitet und waren in Kostüme aus unterschiedlichen Ländern geschlüpft. So erzählten sie in ihrer musikalischen Einlage unterhaltsame Geschichten aus China, Tunesien, der Türkei, Amerika, Afrika und Bayern. Und für jedes Land ließen sie einen Luftballon mit guten Wünschen für die dort lebenden Menschen steigen. Die Eltern und Großeltern waren begeistert, hielten alles mit dem Handy fest und applaudierten frenetisch.

Da schipperten kleine Chinesen in einer Dschunke, da hüpfte ein freches Äffchen wie eine Feder um die Kameltreiber und warf Bananen auf sie, da trommelten Türken, und orientalische Schönheiten tanzten mit ihren klingelnden Schleiern, dass es eine Freude war.

Im Garten waren zudem Spielstationen aufgebaut. Wurfstand, Wasserpistolen, Sandkasten und Tattooklebe-Spiel waren bestens frequentiert, ebenso der Biergarten, das Kuchenbüffet und die Essenausgabe.

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