Nach Terror-Drohung

Flughafenpolizei in erhöhter Alarmbereitschaft

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Flughafen - Der Terror-Alarm an Silvester in München hat auch Polizeikräfte des Flughafens und des Ingolstädter Präsidiums auf Trab gehalten.

Hätte es einen Anschlag gegeben, hätte die Flughafenpolizei eine wichtige Rolle übernommen. Der Moos-Airport selbst galt zwar nicht als Anschlagsziel, die Kontrollen wurden aber verstärkt.

„Ja, bei der Bedrohungslage in der Silvesternacht am Hauptbahnhof und am Pasinger Bahnhof in München gab es einen direkten Bezug zum Ingolstädter Präsidium und zur Polizeiinspektion Flughafen“, sagte Hans-Peter Kammerer, Pressesprecher des Präsidiums, am Sonntag auf Nachfrage unserer Zeitung. Das Innenministerium habe vor dem Hintergrund eines möglichen Anschlags am späten Donnerstagabend die Gemeinsame Auskunfts- und Vermisstenstelle (GAST) bei der Polizeiinspektion Flughafen aktiviert. Von Mitternacht bis zum Neujahrsmorgen, so Kammerer weiter, hätten sich zehn Beamte in Bereitschaft befunden.

„Die GAST hätte die Aufgabe gehabt, Daten zu möglichen Opfern und Zeugen, aber auch tatrelevante Hinweise aufzunehmen und sofort der Einsatzleitung zur Verfügung zu stellen.“

Es gab noch weitere Schnittstellen. Laut Kammerer standen die Einsatzzentralen der Präsidien in München und Ingolstadt sowie die am Flughafen „in ständigem Kontakt, alle eingehenden Informationen wurden ausgetauscht“.

Der Leiter des Präsidialbüros versichert, dass für den Flughafen selbst keine Gefährdung vorgelegen habe. „Natürlich ist der Airport immer ein gefährdeter Ort. Deswegen wurde die Kontrolltätigkeit verstärkt.“ Dies habe sowohl für die Landes- als auch für die Bundespolizei gegolten. Zusätzliche Kräfte hätten aber nicht hinzugezogen werden müssen.

In der Tat seien bei der Polizei aufgrund des Terroralarms einige Mitteilungen über verdächtige Beobachtungen eingegangen, bestätigt Kammerer. „Sie alle wurden umgehend überprüft, keine einzige stellte sich jedoch als relevant heraus.“

Weder am Flughafen noch in dessen Umgebung habe es Hinweise auf eine Gefährdung gegeben.

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