Beeindruckt vom Unternehmergeist in der Therme Erding zeigte sich Ministerpräsident Horst Seehofer (2. v. l.) bei seinem Rundgang durch die Bade- und Saunalandschaft. Unser Bild zeigt ihn mit (v.l.) den Unternehmern Jörg und Josef Wund, Landrat Martin Bayerstorfer und Bürgermeister Max Gotz. Foto: Hans Moritz

Therme Erding: Hotelschiff entsteht ab September

Erding - 2013 will die Therme das erste von insgesamt drei Hotels eröffnen. Es soll der MS Victory von Admiral Nelson nachempfunden sein. Wir stellen die Pläne vor:

Josef Wund, Inhaber der Therme Erding, möchte rund um Europas größte Thermal-, Sauna- und Rutschenlandschaft drei Hotels für verschiedene Zielgruppen realisieren. Mit dem Bau der ersten Herberge will Wund noch im September beginnen. Dies erklärte er im Beisein von Ministerpräsident Horst Seehofer bei dessen Landkreisbesuch (wir berichteten).

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Das Rutschenparadies Galaxy wurde bereits erweitert, hat seine Endausbaustufe nach den Worten von Geschäftsleiter Marcus Maier aber noch nicht erreicht. Auch Wund erinnerte an seinen Plan, ein Wellenbad anzugliedern. An dessen Ufer kommt dann auch das Hotel. „Das wird kein einfaches Bauwerk. Vielmehr planen wir einen originalgetreuen Nachbau der MS Victory, das Schiff des legendären Lord Nelson von der Schlacht von Trafalgar. Die Gäste würden auf dem Schiff wohnen und hätten direkten Zugang zum Bad, die Wellen schlagen quasi gegen die Hotel- beziehungsweise Schiffswände. „Wenn alles gut läuft, geht es im September los. 2013 wollen wir Eröffnung feiern“, konkretisierte Maier auf Nachfrage. „Ideal wäre ein Startzeitpunkt zur Baumaschinen-Messe Bauma in Riem.“ Dann sind sämtliche Hotels ausgebucht.

Ebenfalls an Familien richtet sich ein weiteres Hotel, für das laut Maier moderate Preise vorgesehen sind. Es soll sich an die bestehende Therme angliedern, die in der Endausbaustufe mit dem Galaxy zum Familienbad verschmolzen werden soll. Große Pläne hegt die Inhaberfamilie vom Bodensee weiterhin mit einem Luxushotel im Bereich der neuen Sauna- und Wellnesslandschaft im Süden des Bestandes.

Josef Wund schwebt eine Herberge auf hohem Niveau vor, wiederum mit direktem Zugang zum Wasser. Der Gast blickt nicht auf Erding, sondern in eine Wasserlandschaft mit 400 Palmen aus Singapur. Angesprochen fühlen sollen sich solvente Thermenbesucher ebenso wie Kongressgäste.

Maier geht davon aus, dass die Thermenwelt Erding mit aktuell mindestens 1,5 Millionen Besuchern im Jahr in zwei bis drei Jahren den Freizeitpark Phantasialand in Brühl bei den Gästezahlen überholen wird. Das Bad läge dann hinter dem Europapark in Rust auf Platz zwei deutscher Freizeitattraktionen. (Hans Moritz)

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