Das Gerangel um gute Tabellenplätze in der Kreisliga wird groß werden. Hier ein Vorgeschmack aus dem Vorrunden-Derby zwischen dem TSV Sankt Wolfgang und dem SV Eichenried. Foto: Weingartner

Trainingslager und Thermenbesuche

Erding - Obwohl die Fußball-Kreisliga tief in der Winterpause steckt, denken die Vereine längst an die die zweite Saisonhälfte.

Erding – Tabellenschlusslicht TSV St. Wolfgang wird im März mit unverändertem Kader antreten. Das Wintertraining läuft im Moment auf freiwilliger Basis. „Aber ab dem 19. Februar geht’s dann wieder für alle nach draußen“, meint TSV-Coach Patrick Peltram. Und im März verschwindet die Mannschaft ins Trainingslager nach Mallorca. Für Peltram steht das Ziel der Strapazen fest: „Klar, der Klassenerhalt.“

Auch der SV Eichenried setzt auf ein Trainingslager am Gardasee. „Das gehört dazu“, sagt SV-Trainer und Abteilungsleiter Andreas Hirner. Unter dem Trainerduo Andreas Hirner und Andreas Meilhammer wird schon jetzt am „Unternehmen Klassenerhalt“ gearbeitet. Wie Hirner berichtete, ist der SV „fleißig dabei“ den Kader weiter aufzustocken. Nach dem Abschied von David Kilian, der in seine polnische Heimat zurückgekehrt ist, fehlen dem SV auch die beiden Torhüter Bastian Fendt (zum FC Moosinning) und Sascha Jost (Ziel unbekannt). Alexander Simon wechselt vom SV Nord-Lerchenau zum Tabellenzwölften.

Kaum zum Einsatz kam beim FC Erding Keeper David Libossek, der nun nach Altenerding wechselte . Neu in der Erdinger Mannschaft ist der Schwabe Dominik Kirchherr (SV Leingarten), und auch Florian Leiner wird den FC nach seiner Rückkehr aus Dorfen wieder unterstützen. Trainer Robert Ostermair hofft, dass das Trainingslager im türkischen Side die Mannschaft nicht nur im Spiel, sondern auch kameradschaftlich zusammenschweißen wird.

Hochgesteckt, aber durchaus realistisch ist das Ziel des FC Eitting: die Aufstiegsspiele zur Bezirksliga. Wolfgang Ettl und Harry Ludwig sind aus Eichenkofen zurückgekehrt, und auch David Lutzny (FC Erding) spielt künftig für den Tabellenzweiten. Für Coach Michael Stiller steht fest: „Der Konkurrenzkampf um die Plätze im Team ist da. Die Neuen haben die gleichen Chancen.“ Auch in Eitting startet die Vorbereitung Mitte Februar, ein Trainingslager gibt es nicht.

Einmal wöchentlich trainiert die Mannschaft des FC Lengdorf bereits in der Halle. Wie Spielertrainer Dimitrios Petkos aber zugab, „besteht kein Interesse an Hallenturnieren. Die Spieler schonen sich für die Rückrunde.“ Schließlich sei die Angst vor Verletzungen nicht unbegründet. Bis auf den Weggang von Victor Pfab zur BSG Markt Schwaben bleibt in Lengdorf alles beim Alten.

Der FC Forsten hat mit Stefan Rottenwaller einen neuen Spielertrainer. Roland Patermann bleibt dem Verein aber weiter als Technischer Leiter erhalten. „Momentan machen wir aber Winterschlaf“, meint Abteilungsleiter Alfred Bauer „und lassen die Halle außen vor.“ Wenn der FC im Februar aus seinem Winterschlaf erwacht, erwartet die Mannschaft eine umfangreiche Vorbereitungsphaset. Bauers Sorge gilt den Langzeitverletzten: „Wir hoffen, dass sie wieder alle fit werden.“

„Volle Pulle – voller Einsatz“ So soll es, laut Spielertrainer Sabir Smajic, für den TSV Dorfen ab Mitte Februar losgehen. An zwei Wochenenden werden die Dorfener mehrere Übungseinheiten absolvieren – eine Art Trainingslager zu Hause. Bis dahin bleibt es jedem Spieler selbst überlassen, laufen zu gehen und seine Fitness zu halten. „Unser Ziel ist ein sicherer Platz im Mittelfeld“, meint Smajic.

„Bei uns läuft die Vorbereitung heuer anders“, erzählt Taufkirchens Trainer Helmut Maier. Noch trainiert die BSG zweimal wöchentlich in der Halle, auf Turniere verzichtet das Team wegen der Verletzungsgefahr. Im Februar startet die vierwöchige Bewegungstherapie der Taufkirchener. Diese beinhaltet Kraft-, Hallen- und Lauftraining sowie Thermenbesuche. Stolz ist Maier auf seine junge Mannschaft. „Wir haben den Altersdurchschnitt in den letzten Jahren um etwa sechs Jahre gesenkt. Unsere Mannschaft ist brutal jung.“ Ziel nach der Winterpause ist nicht nur, so zu spielen wie in der Vorrunde, sondern auch „zueinander zu finden“, so Maier.

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