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Die NDW-Helden Pinklers aus Isen brachten sofort Stimmung in den Laden. foto: beet
Die NDW-Helden Pinklers aus Isen brachten sofort Stimmung in den Laden. foto: beet

Erding - Dem Nachwuchs ein Forum zu bieten gehört zum Programm der Rocknächte.

Vor einem optimal aufgewärmten Publikum spielt sich‘s leichter: Die überaus erfahrenen Deutsch-Rocker Pinklers aus Isen ließen es sich bei der zwölften Auflage der Altenerdinger Rocknacht in der Schiaßn nicht nehmen, das Publikum schon vor dem offiziellen Programmbeginn in die richtige Stimmung zu bringen. Nach dem fulminanten Vorspiel der Isener Band - sie waren die special guests - konnten die Newcomer aus Neuching, Ois Live, bei den Zuhörern leichter landen.

Dem Nachwuchs ein Forum zu bieten gehört zum Programm der Rocknächte. Organisator Tom Mayr gelingt es immer wieder, für das Event neue Gruppen zu finden, die durchaus in der Lage sind, mit den bereits etablierten Bands mitzuhalten. Hinter Ois Live-Frontfrau Patricia findet sich indes ein eingespieltes Team: Schlagzeug und Gitarre werden von einem Brüderpaar bedient, für die Basstöne sorgt deren Vater. Die raffinierte Auswahl der Rockcovers aus den 70er und 80er Jahren begeisterte das Publikum vom ersten Ton an.

Geforderte Zugaben waren allerdings nicht drin - das ließ das dichte Pprogramm für keinen der Acts zu. Die Musiker der sehr rocklastigen Abendkarte kamen aus Isen, Neuching, Niederding und Altenerding. Das Multi-Talent Bonifaz Prexl aus Niederding etwa glänzte in gleich drei Formationen: Mit Matt Grissini, Rul Kellner und Juxe Miller als Pfeigrod und bayerischem Mundart-Rock, beim energiegeladenen JD-Trio als Schlagzeuger und mit Thomas Goder (Bass) und Jakub Dwornicki (Gitarre, Gesang) und schließlich noch bei der TT-Blues Band, in der er seit mehreren Jahren ebenfalls am Schlagzeug sitzt.

Am Bass steht Organisator Tom Mayr. Diesmal überraschten sie das Publikum jedoch gleich zweimal: Mit der eindrucksvollen Demonstration, dass sich ZZ-Top-Covers auch unplugged gut anhören. Und später, als es dann elektrisch verstärkt zur Sache ging, mit der Sängerin Sylvie, die mit ihrer überragenden Stimme zeigte, dass sie prächtig ins Konzept der Band passt. Weit war der Abend schon fortgeschritten, als Chrome Fist mit einer energiegeladenen Performance das Publikum nachhause entließ - in eine kalte Nacht, aber richtig schön aufgeheizt. wes

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