Mittendrin in der Urzeit: Peter Kapustin (M.) bei einer Führung mit einer Schulklasse. Foto: (Urzeitmuseum)

Urzeitmuseum Taufkirchen: Mehr Exponate und höhere Besucherzahlen

Taufkirchen - Bei der Mitgliederversammlung des Vereins „Freunde des Urzeitmuseums Taufkirchen“ konnten die Verantwortlichen viel Positives berichten. Vor allem die Besucherzahlen bereiten Grund zur Freude.

Vorsitzender Florian Stehbeck berichtete gemeinsam mit Museumsinitiator und Geschäftsführer Peter C. Kapustin über eine sehr erfreuliche Entwicklung der Arbeit im Museum und für die Museumsbesucher.

Die Besucherzahlen lagen 2013 bei rund 6000, 2014 bereits etwa 7000 und schließlich 2015 zwischen 8500 und 9000, das entspreche in zwei Jahren eine Steigerung von über 40 Prozent.

53 Prozent aller Besucher seien Kinder und Jugendliche gewesen. Die speziell für Kindergärten und Schulen konzipierte Urzeitschule mit entwicklungsgerechten Führungen, mit „Be-Greifen“ von echten Fossilien und mit Filmvorführung, wurde von 28 Schulen mit insgesamt 60 Schulklassen und von zehn Kindergartengruppen aus den Landkreisen Erding, Freising, Ebersberg, Landshut, Mühldorf und der Stadt München besucht. Mit weiteren 20 Kindergeburtstagsfeiern und mit sechs Ferien-Kindergruppen wurden 2015 insgesamt 96 Kinder- und Jugendgruppen auf die Reise in die Urzeiten geschickt. „Die Rückmeldungen waren stets sehr positiv“, berichteten die Verantwortlichen. Dazu seien etwa 1000 Stunden rein ehrenamtlich und weitere 600 Arbeitsstunden als geringfügige Beschäftigung geleistet worden.

Schatzmeister Edgar Waltl konnte einen sehr differenzierten und erfreulichen Kassenbericht von 2014 bis Oktober 2015 auch mit Rückblick auf die Jahre seit der Museums- und Vereinsgründung 2008 zum Vergleich vorlegen. Von den Kassenprüfern Petra Müller und Josef Zellner wurde eine solide Kassenführung bestätigt.

Ab dem Jahr 2016 werden die allgemeinen Öffnungszeiten nicht nur auf Samstage, Sonn- und Feiertage begrenzt, sondern auch auf Werktage in den Ferienzeiten erweitert. Mit Sondergruppen - Kindergartengruppen, Schulklassen, Kindergeburtstage, Ferienprogrammgruppen, sonstige Gruppen mit dem Wunsch nach einer Museumsführung - werden Termine auch an Werktagen vereinbart.

„Der Vorstand und die Geschäftsführung bemühen sich um eine weitere Modernisierung des Museums und um neue Ausstellungsobjekte“, heißt es in einer Pressemitteilung. So werden 2016 etwa ein Apatosaurus-Modell und das Skelett eines Eiszeit-Bisons zu sehen sein. Die Partnerschaft mit vergleichbaren Museen im In- und Ausland, der Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Präsenz bei Mineralien- und Fossilienmessen, ein noch wirkungsvolleres Marketing, aber auch ein abgestimmtes Handeln in kulturpolitischen Fragen sollen weiter entwickelt und gepflegt werden.

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