Servus, machs guad: Angelika Hillebrand (r.) mit einem großen Teil ihres Chores und dem Pfarrgemeinderat bei der Verabschiedung im Pfarrheim Grüntegernbach. Foto: (Rampl)

Verabschiedung Chorleiterin Angelika Hillebrand: Zurück in die westfälische Heimat

Grüntegernbach - Mit Jahresende geht die Ära der Organistin und Chorleiterin von Buchbach und Grüntegernbach, Angelika Hillebrand, zu Ende.

Am Wochenende wurde sie in zwei Gottesdiensten verabschiedet, in Buchbach, mit einer von ihr einstudierten Mozart-Messe, sowie Abschiedsgrüßen und einem Präsent von Pfarrer Herbert Aneder sowie Kirchenpflegerin Martha Oberwallner, und in Grüntegernbach, von allen Gruppen wie dem Kirchenchor, der Flötengruppe und dem Kinderchor, deren Leitung Hillebrand die letzten Jahre ebenfalls inne hatte.

In Grüntegernbach, nach ihrem letzten Auftritt an der Orgel, lud der Pfarrgemeinderat zu einem Stehempfang ins dortige Pfarrheim ein, wo sich zahlreiche Gäste persönlich nach weiteren Abschiedsworten von Pfarrer Herbert Aneder und dem dortigen Kirchenpfleger Ruppert Kurz, von Hillebrand verabschieden konnten. Besonders verabschiedeten sich jedoch die einzelnen Gruppen mit mehreren Einlagen von ihrer Leiterin, die aus persönlichen Gründen wieder in ihre westfälische Heimat zurückkehrt (wir berichteten).

Hillebrand war viereinhalb Jahre als Organistin und Chorleiterin in Grüntegernbach tätig, und seit gut eineinhalb Jahren kam dann noch die Organistentätigkeit und Chorleitung in Buchbach hinzu. Zu ihren Aufgaben gehörte der Orgeldienst in Buchbach und Grüntegernbach, sowie die Leitung der beiden Kirchenchöre, hinzu kamen die Leitung zweiter Flötengruppen, des Kinder- und eines Jugendchores. Darüber hinaus begleitete sie den Orgelneubau in Grüntegernbach und veranstaltete mit ihren Chören und teils auch externen Solisten zahlreiche Konzerte in Buchbach und Grüntegernbach, wodurch sie auch einen großen kulturellen Beitrag im Pfarrverband leistete.

„Durch ihre unermüdliche Arbeit hat sie den Chören von Grüntegernbach und Buchbach neuen musikalischen Schwung verpasst, wodurch sie sich großes Ansehen, auch über die Pfarreigrenzen hinaus, erworben hat“, hieß es bei der Verabschiedung. Bei den Ansprachen zeigte sich, dass der Pfarrverband Buchbach seine Organistin nur sehr ungern ziehen lässt, aber dafür Verständnis hat, wenn familiäre Verpflichtungen einen beruflichen Wechsel erfordern und es sie wieder in ihre Heimat zurückzieht, wofür ihr alle die besten Wünsche mit auf den Weg gaben.

Als Nachfolgerin konnte der Pfarrverband mit Martina Strobl noch rechtzeitig eine Nachfolgerin aus der näheren Umgebung finden, die mit Jahresbeginn ihren Dienst in Buchbach und Grüntegernbach aufnimmt. Strobl kommt aus Salmannskirchen und hat in diesem Jahr an der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg ihr Studium zur Hauptamtlichen Kirchenmusikerin (B) abgeschlossen. Ihr wünschten alle einen guten Start auf den Spuren ihrer beliebten Vorgängerin.

(fr)

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