Feuerwehr Oberneuching

Feuerwehr Oberneuching:So viele Einsätze wie seit Jahren nicht mehr bei der

Oberneuching – 328 Stunden verbrachten die 40 Aktiven der Feuerwehr Oberneuching im vergangenen Jahr im Einsatz. Kommandant Reinhard Wagner gab auf der Jahreshauptversammlung eine Übersicht über die Anlässe, zu denen die Wehrler ausrücken mussten.

„Es waren so viele Einsätze wie in den vergangenen 20 Jahren nicht mehr“, so Wagner. 31 Mal war die Hilfe der Retter gefragt. Sieben Mal hatte es gebrannt, 20 Mal sind technische Hilfeleistungen gefragt gewesen. Hinzu kommen je zwei Sicherheitswachen und zwei sonstige Einsätze. 257 Feuerwehrfrauen und -männer rückten bei den 31 Notrufen aus.

„Wir haben alle Einsätze mit ausreichender Personalstärke – auch tagsüber – abgearbeitet“, freute sich der Kommandant. Hinzu kamen zwölf Monatsübungen und elf Funkübungen. Summa summarum ergibt das 210 Übungsstunden. „Die Beteiligung bei den Monatsübungen war schon mal besser. Die Situation bei den Funkübungen ist unverändert verbesserungswürdig“, sagte Wagner. Er appellierte an seine Truppe, verstärkt Präsenz zu zeigen.

Mit Alex Fraundorfer und Herbert Rauch jun. haben zwei Feuerwehrmänner erfolgreich den Behördenführerschein abgelegt. Damit dürfen sie zu Übungs- und Einsatzzwecken auch die großen Feuerwehrfahrzeuge fahren. Als Fahrlehrer hatten Franz Reith, Walter Schindlbeck und Herbert Sumpser fungiert.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Niederneuching fand im November eine Schulung durch Erdgas Südbayern zum Thema Umgang mit Gas statt. Rechnet man alle Einsatz- und Übungsstunden zusammen, kommt die Feuerwehr Oberneuching auf rund 750 geleistete Stunden. Neben den 40 Aktiven hat die Feuerwehr weitere 71 passive Mitglieder. Die Floriansjünger tragen auch zum geselligen Leben bei. Gut angenommen wurden das Grillfest und bei Kindern die Aktion im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde.

Rückläufig sind hingegen die Besucher- und auch die Helferzahlen beim Weinfest. „Heuer gibt es kein Barzelt mehr“, kündigte Vorsitzender Thomas Knallinger an, der seit elf Jahren an der Spitze des Vereins steht. Im kommenden Jahr soll damit Schluss sein. Knallinger und auch Stellvertreter Sumpser kündigten an, 2017 nicht mehr zu kandidieren.

Finanziell brennt beim Verein nichts an. Das zeigte der Kassenbericht von Stefan Fink. 2015 wurde ein kleines Plus erwirtschaftet. Die Vorstandsriege wurde einstimmig entlastet.  do

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