Das Pferd wollte nicht in den Anhänger zurück. Foto: sin

1 PS voller Panik

Flughafen - 1 PS reicht manchmal, um den Straßenverkehr auszubremsen.

Am Samstag war ein Pferd während einer Überführungsfahrt im Anhänger in Panik geraten und klemmte sich selbst zwischen der vorderen Wand und dem Mittelsteg ein. Die Fahrerin stoppte auf der Flughafentangente Ost zwischen Erding und Flughafen, konnte das Tier nicht aus der misslichen Lage befreien. Zufällig kamen Feuerwehrmänner aus Forstern und Lengdorf vorbei, die die zuständigen Kollegen alarmierten.

Die Feuerwehren aus Niederding und Aufkirchen sowie Kreisbrandmeister Chrsitian Seifert rückten kurze Zeit später an. Mit vereinten Kräften befreiten sie das immer panischer werdende Tier – ein gefählicher Akt, denn es schlug heftig aus. Als sich das Pferd wieder beruhigt hatte, wollte es aber nicht mehr zurück in den Hänger. Erst nachdem ein Tierarzt das Tier mit einer Beruhigungsspritze behandelt hatte, gelang die Verladung. Die ganze Aktion dauerte fast zwei Stunden. Zeitweise war die FTO komplett gesperrt. Die Feuerwehren bauten eine Umleitung auf. (sin)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

CSU-Chef Paschke ist zurückgetreten
Der CSU-Ortsverband Finsing hat einen neuen Chef. Frank Paschke ist zurückgetreten.
CSU-Chef Paschke ist zurückgetreten
Walzertanzen in der Apotheke
Klingt komisch, ist es aber nicht: In der Parkapotheke in Dorfen kann man Walzer tanzen. Apotheker Jens Krautscheid setzt auf den Apotheken-Walzer als Mittel zur Wahrung …
Walzertanzen in der Apotheke
Karotten weisen den Weg zum Klimaschutz
Das Bild ist anschaulich: Man hält einem Esel eine Karotte vor die Nase. Dadurch wird er motiviert, sich zu bewegen. Neudeutsch nennt man das „Carrotmob“ – ein solcher …
Karotten weisen den Weg zum Klimaschutz
Viele Jäger wollen Nachtsichtgeräte
Nach den Fällen von Afrikanischer Schweinepest in Belgien breitet sich auch im Landkreis die Angst vor der Tierseuche weiter aus. Während der Kreisjagdverband auf …
Viele Jäger wollen Nachtsichtgeräte

Kommentare