Doris Minet hat für Senioren wieder viel auf die Beine gestellt. dm

Voller Terminkalender für Senioren

Dorfen - Über Langeweile können sich die älteren Leute in Dorfen nicht beschweren.

Seniorenreferentin Doris Minet (ÜWG) hat für das laufende Jahr wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das speziell für ältere Bürger abgestimmt oder Generationen verbindend ist. Die Termine sind in einem Heftchen zusammengefasst, das im Bürgerbüro der Stadt Dorfen (Rathaus) ausliegt.

Neben dem regelmäßigen Seniorentanz, der nicht nur bei Dorfenern sehr gut ankommt, ist auch viel Informatives geboten. So wird Bergfex Schorsch Bauer beim Seniorentreff im März einen Film von seiner Wanderung von Brixen zum Schlern zeigen. „Dorfen in Wort und Bild“ wird Altbürgermeister Josef Sterr beim Treff im April vorstellen, und Mesner Herbert Moser bietet im Juni eine Führung durch die Marktkirche an. Rechtsanwalt Hans-Werner Hartl wird im September über Unterhaltsansprüche von Eltern an ihre Kinder sprechen.

Ein Angebot für fittere Dorfener ist „Wandern und Kultur“. „Beim letzten Mal waren 30 Leute dabei“, freut sich Minet. Am 30. April wird wieder losmarschiert, dieses Mal, um die Staffinger Kirche und die Begegnungsstätte in Algasing zu besichtigen. Am 10. Oktober führt die Wanderung über Oberdorfen nach Lindum, wo eine Kirchenführung stattfindet.

Gut angelaufen ist auch das Projekt „Jung trifft Alt“ zusammen. Die Senioren können den Kleinen ihr Wissen und ihre Fertigkeiten weitergeben. „Und die Kinder lernen auch, mit älteren Menschen umzugehen. Viele haben ja keine Großeltern in Dorfen“, erklärt die ÜWG-Stadträtin. Im Januar hatten junge Interessierte mit den alten Hasen schon bayerische Kartenspiele wie Wallachen und Schafkopfen trainiert, im März ist das Königsspiel Schach dran. Neben den regelmäßigen Treffen zum Stricken und Sticken im Marienstift gibt es für Jung und Alt auch einen Waldspaziergang, eine Märchenstunde und Papierschöpfen.

„Ich bin aber nicht nur für die Unterhaltung von Senioren zuständig“, sagt Minet lachend. Auf ihre Initiative hin ist im Altenheim Marienstift zusammen mit der Caritas eine Betreuung für Demenzkranke organisiert worden. Das dreistündige Angebot jeden Dienstagnachmittag „ist vor allem für die pflegenden Angehörigen eine große Entlastung“, weiß Minet. (har)

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