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Vorwürfe gegen A94-Gutachten "billige Polemik"

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Dorfen - Der Vorwurf des Mühldorfer Bürgermeisters Knoblauch, das Gutachten zu A 94 sei „getürkt“, hat die Aktionsgemeinschaft gegen die A 94 als „billige Polemik“ zurückgewiesen.

Sowohl Knoblauch als auch der bayerische Innenminister Hermann würden über das Kostengutachten nur „lauthals schimpfen“, seien aber nicht in der Lage, auch nur einen einzigen Punkt zu widerlegen. „Wenn in dem Gutachten Fehler wären, würde uns die Gegenseite dies ja genüsslich unter die Nase reiben. Wer stattdessen nur polemische Allgemeinsätze vom Stapel lässt, der gesteht ein, dass er keine Gegenargumente hat“, so Heiner Müller-Ermann, Sprecher der Aktionsgemeinschaft.

Der Ruf des Gutachterbüros Vieregg-Rössler, das etwa die Preisexplosion beim Transrapid vorausgesagt habe, sei bundesweit hervorragend. Es gebe daher keinen Grund anzuzweifeln, „dass die Isentaltrasse doppelt so teuer käme wie die Trasse Haag“, wie das im Gutachten klar aufgezeigt werde. (ar)

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