Ehrungen (v. l.): Altlandrat Xaver Bauer, Richard Fußeder, Hermann Meßner, Michael Liebl, Elisabeth Wagner, Rudolf Brandlhuber, Ernst Hell und Georg Wagner. Foto: fkn

Wagners Appell: „Glaubt an die CSU“

Berglern - Der Berglerner CSU-Ortsvorsitzenden stimmt die Mitglieder auf Gegenwind ein. Sie sollen zur Partei halten, "auch wenn nicht immer alles so läuft, wie wir erwarten".

Die CSU in Berglern will wieder näher an die Menschen. Von Ralf Pollinger steht der Vorschlag im Raum, ein Frühlings- oder Waldfest zu organisieren, bei dem gegrillt werden soll. In der Jahreshauptversammlung am Samstag kam diese Idee gut an. Zugleich kündigte Vorsitzender Georg Wagner an, dass das Mitteilungsblatt wiederbelebt werden solle.

In seiner Begrüßung hatte Wagner einen leidenschaftlichen Appell an die Mitglieder gerichtet: „Glaubt an die CSU, auch wenn nicht immer alles so läuft, wie wir erwarten.“ In der Umsetzung sah das aber etwas anders aus. Die Besucherzahl der Frühschoppen schwankt laut Zwischenrufen aus der Jahreshauptversammlung irgendwo zwischen „schwach“ und „peinlich“. Wagners Aufruf: „Die Teilnahme ist für Mitglieder Pflicht.“

Die Veranstaltungsmuffel können sich ein Beispiel nehmen an Hermann Meßner, der der Partei schon 40 Jahre treu ist sowie Ernst Hell (35 Jahre) sowie Richard Fußeder und Rudolf Brandlhuber (jeweils 30 Jahre). Elisabeth Wagner ist seit 25 Jahren Mitglied, Michael Liebl seit zehn.

Schwerpunkt der Versammlung war der Bericht von Bürgermeister Herbert Knur zur Lage der Gemeinde. Kinderbetreuung und Ganztagsschule, Straßensanierung und die bescheidene Haushaltslage, nichts ließ er aus. Knur verschwieg auch nicht, dass die 1000 Euro Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt bei weitem nicht ausreichen.

Aus gegebenem Anlass nahm er auch Stellung zu der Lage am Kreiskrankenhaus. Wie berichtet, raucht es dort gewaltig. Das Ziel sei, die Krankenhäuser in Erding und Dorfen in kommunaler Hand zu behalten, sagte er, deutete aber an: „Nur der politische Wille allein reicht nicht.“ Die Kasse schloss positiv ab, trotz „Trauerkränzen, Wahlkampf, und sonstige Ausgaben“. So war auch ein durchaus opulentes Abendessen für die Teilnehmer drin.

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